Chronomancy – Shadows In Atlantis

Chronomancy - Shadows in Atlantis 12x12cmBewertung
Album (40%): 7/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 7/10
ø: 7,2/10

Chronomancy sind eine Heavy Metal Band aus Thessaloniki (Griechenland.). Gegründet wurde die Band 2010. Im selben Jahr wurde das Demo „Baptised In Fire“ mit drei Songs veröffentlicht. Das selbst finanzierte Debüt-Album „Here And Now“ erschien vier Jahre später. Für die folgende EP „Age Of Chivalry“ (2017) konnten die Musiker einen Label-Vertrag mit White Crown Music unterschreiben. Inzwischen stehen sie bei Fighter Records unter Vertrag und veröffentlichten im März das zweite Studio-Album „Shadows In Atlantis“.

Die Band spielt eine Mischung aus hartem, epischem Power Metal, angereichert mit symphonischen, folkigen und einigen extremen Komponenten.

Chronomancy - Photo01So steht es im Pressetext. Und der Opener „Rebirth“ scheint dem Recht zu geben. Der Hörer wird begrüßt mit Flöten, Pfeifen und Dudelsäcken. Hatten die Atlanter einst wirklich keltische Wurzeln. Chris A.D. Paschalidis singt mit klarer Stimme und passt sich (zunächst) in den Folk-Sound ein.  Aber schon bei „Dance Of The Vampires“ wird der folkloristische Einfluss zurückgefahren. Riffs und Gitarren-Hooks machen diesen Song aus. „Pilgrims In A Foreign Land“ tendiert dann noch mehr in Richtung Power Metal. Chris singt hier stellenweise etwas harscher. Der Refrain lässt sich leicht mitsingen. Die Double Bass gibt hier den Rhythmus vor und ein starkes Gitarrensolo rundet das Ganze ab. Mit „The Voyager“ begeben sich die Griechen in Speed Metal Gefilde. Manowarische Chorusse kann man bei „Seven Deadly Kins“ hören. Jedoch ohne die Qualität des Frühwerks der Vorreiter des epischen Metals zu erreichen. Die Growls und die kreischenden Gitarren sorgen für eine gewisse Grundhärte. Die hymnische Power-Ballade „The Hunting Song“ ist ein Ruhepunkt des Albums. Aber schon das epische „Magnum Opus“ nimmt dann wieder Fahrt auf. Mit „Legions Of Mist“ kann man auch eine große Metal-Hymne hören.  Der Titelsong „Shadows In Atlantis“ ist die zweite Ballade des Albums, trotz hin und wieder eingeworfener schnellerer Passagen. Auch hier ist die epische Komponente stark vertreten. Ach, und es gibt erneut Flöten. Der Rausschmeißer „Up With The Phoenix“ rockt beschwingt vor sich hin. Ein letztes Mal gibt es epische Chorusse.

„Shadows In Atlantis“ ist ein gutes Album. Folk- und Symphonic-Einflüsse sind deutlich zu hören, werden aber nicht überstrapaziert. Die Songs sind abwechslungsreich und angenehm anzuhören. Für meinen Geschmack hätte die Produktion aber etwas druckvoller sein können. Die Griechen habe also noch Luft nach oben. Schauen wir doch mal, was ein eventueller Nachfolger zu bieten hat.

Chronomancy – Up With The Phoenix (Official Video-Clip): https://youtu.be/AcbEPYMWYKM

Lineup:

Chris A.D. Paschalidis – Vocals
Tyrtaeus Kamarinos – Guitars, Flute recorder, Backing Vocals
Yiangos Sourbis – Guitars
Thanos “Somber” Dogranlis – Bass
Mary Sypoula – Keys, Backing Vocals
Kyriakos Tsakalidis – Drums

Label: Fighter Records

VÖ: 08. März 2022

Spieldauer: 55:06

Titelliste:

  • Rebirth
  • Dance Of The Vampires
  • Pilgrims In A Foreign Land
  • The Voyager
  • Seven Deadly Kins
  • The Hunting Song
  • Magnum Opus
  • Thunderchild
  • Legions Of Mist
  • Shadows In Atlantis
  • Up With The Phoenix

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