Hexed – Pagans Rising

Hexed - Pagans Rising - ArtworkBewertung
Album (40%): 8/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,4/10

Vier Jahre sind vergangen seit dem Debüt von „Neverworld“. Viel ist seitdem im Camp der schwedischen Heavy Metal Band Hexed passiert. Sie waren auf Europa-Tournee, spielten dabei u.a. beim Metal Over Malta Festival 2019. Dann kam Corona. Und Hexed waren eine der ersten Bands, die ein Live-Stream-Konzert gegeben haben. Gegründet wurden Hexed 2015 in der schwedischen Großstadt Uppsala. Von 2016 bis 2017 wurden vier Single und eine EP veröffentlicht, bevor 2018 das bereits erwähnte Album Debüt erschien. Und nun können wir uns auf den Nachfolger „Pagans Rising“ freuen.

hexed_02_Photocred_Jens RydnDer Titelsong „Pagans Rising“ steht gleich am Beginn des Albums. Sängerin Tina Gunnarsson legt gleich kraftvoll los. Hier kann man die Energie hören, die ich bereits live erleben konnte. Später wechselt sie zwischen harscheren Tönen und klarem Gesang. Und es ist offensichtlich Ehemann Stellan, der die Growls beisteuert. Musikalisch bewegen sich Hexed im Power Metal mit gelegentlichen Pagan Anleihen. Ein gelungener Einstieg. Mit „Resurrection“ folgt einer der Höhepunkte des Albums. Startend mit Synthie-Klängen wird es später hart, aber melodisch. Hier stellt Tina unter Beweis, was für eine großartige Rockstimme sie ihr Eigen nennt. Und ihre Bandkollegen feuern ein Riffgewitter ab. Natürlich darf auch ein Gitarrensolo nicht fehlen. „Stigma Diaboli“ klingt dann passend zum Namen recht düster. Während große Chorusse und orchestrale Passagen für einen epischen Einschlag sorgen. Zudem wird hier teilweise das Tempo etwas zurückgenommen. Ein hymnischer Midtempo-Song. Bei „Repentance“ hört man erneut Synthies zum Einstieg. Aber später braten die Gitarren. Der Klargesang wird immer wieder durch böse Growls unterlegt. Trotz aller Härte klingt „Incantation“ melodischer als der Vorgänger. Klassischer Heavy Metal. Bei „Prophecy“ schwingen sich die Schweden in Bereiche des Hochgeschwindigkeits-Metal auf. Dank seines treibenden Rhythmus animiert „Symphony Of Tragedy“ zum Headbangen. „Blasphemy“ und „Dark Storm“ klingen dann wieder düster. Und nicht nur wegen der drückenden Gitarren-Passagen, sondern auch wegen des teilweise dunkleren Timbres der Sängerin und den immer wieder zu hörenden Growls. Mit dem hymnischen „Moorfield“ klingt das Album aus.

„Pagans Rising“ ist ein gelungenes Zweitwerk der Schweden. Gutes und abwechslungsreiches Songwriting wird gepaart mit einer überzeugenden musikalischen Leistung. Der gelegentliche Einsatz der Synthies mag nicht jedermanns Geschmack sein. Ein wenig störend wirken sie hier und da schon. Vor allem weil der Sound ansonsten äußerst heavy ist.

Hexed – Repentance (Official Lyric Video): https://youtu.be/4xhSFVWtHZc

Lineup:

Tina Gunnarsson – Vocals
Stellan Gunnarsson – Guitars, Vocals
Daniel Håkansson – Bass
David Nyman – Guitars
Patrick Wahlberg – Drums

Label: ViciSolum Productions

VÖ: 30. September 2022

Spieldauer: 49:25

Titelliste:

  • Pagans Rising
  • Resurrection
  • Stigma Diaboli
  • Repentance
  • Incantation
  • Prophecy
  • Symphony of Tragedy
  • Blasphemy
  • Dark Storm
  • Moorfield

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