Rexoria – Fallen Dimension

Bewertung
Album (40%): 10/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 10/10
ø: 9,6/10

Ein Jahr nach der Gründung konnte ich die schwedische Band Rexoria bereits live erleben, als Opener auf der Dragons & Witches Tour 2017 von Bloodbound und Crystal Viper. Drei Alben wurden bisher veröffentlicht, zuletzt „Imperial Dawn“ (2023). Frontfrau Frida Ohlin konnte mich dabei voll und ganz überzeugen. Da war ich natürlich auf den Nachfolger „Fallen Dimension“ gespannt. Abgemischt und gemastered wurde das Album von Jonas Kjellgren (Sabaton, Bloodbound, Dynazty). Mit Mike Andersson (Tungsten) und Johnny Gioeli (Axel Rudi Pell / Hardline) kann man zwei namhafte Rock- und Metal-Sänger im Duett mit Frida hören.

Mit gesprochenen Worten aus einer nicht allzu guten Lautsprecheranlage startet „Metallic Rain“. Aber schon bald kann ich die Band, so wie ich sie gewohnt bin. Frida Ohlin singt mit kräftiger, leicht rauer Stimme – angetrieben von ihren Mitstreitern. Lead-Gitarrist Jonas Gustavsson kann ein erstes Mal glänzen. Wer bis jetzt noch nicht munter ist, der wird spätestens von „Awakening“ aus dem Schlaf gerissen. Und kann beim Refrain dann laut mitsingen. Ein klein wenig ruhiger und mehr rhythmisch kommt „Dancing On The Ruins“ daher. Nach ruhiger Einleitung mit einigen Technik-Gimmicks geht es auch bei „Malleus Maleficarum“ druckvoll weiter. Obwohl nicht im Lineup aufgeführt, sind immer wieder Synthies zu hören. Die Synthies leiten dann „Running With The Stars“. Sängerin Frida Ohlin lässt sich vom Schlagzeug antreiben. Auch „Dominion“ wird ruhig eingeleitet, wird später jedoch zu einer großen Power Metal-Hymne, mit manowarischen Gitarren-Riffs. Gesangliche Unterstützung bekommt Frida von Mike Andersson. Mit „Break The Wave“ geht es dann wieder in den Hochgeschwindigkeits-Bereich. Danach folgen mit „Himalaya“ und „Wasted Land“ zwei weitere Metal Hymnen auf den Fuß. Auch „Virtual Pain“ hält das Tempo hoch. Frida wird erneut von ihren Mitstreitern angetrieben. Das Beste haben sich Rexoria aber für den Schluss aufgehoben – die epische Power-Ballade „Heart Of Sorrow“. Kongenialer Duett-Partner von Frida ist Johnny Gioeli. Einfach riesig.

Auch auf „Fallen Dimension“ spielen Rexoria auf hohem Power-Metal-Niveau. Der Gesang von Frontröhre Frida Ohlin ist über jeden Zweifel erhaben. Gekrönt wird das Album natürlich mit zwei herausragenden Duett-Partnern. Aber was wäre die beste Sängerin ohne ihre Instrumentalisten. Und diese machen einen sehr guten Job und treiben damit ihre „Chefin“ zu Höchstleistungen an. Jetzt müsste ich nur noch die Gelegenheit haben, Rexoria wieder mal live zu erleben.

Rexoria – Break the Wave: https://youtu.be/WZQ7Y3Sq5DE?si=Yl88YYxk3aVznU7V

Lineup:

Frida Ohlin – Vocals
Jonas Gustavsson – Lead Guitar
Cristofer Svensson – Guitar
Adam Nordquist – Bass
Martin Gustavsson – Drums

Label: Black Lodge Records

VÖ: 08. Mai 2026

Spieldauer: 43:06

Titelliste:

  • Metallic Rain
  • Awakening
  • Dancing On The Ruins
  • Malleus Maleficarum
  • Running With The Stars
  • Dominion
  • Break The Wave
  • Himalaya
  • Wasted Land
  • Virtual Pain
  • Heart Of Sorrow

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