Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 9/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 9/10
Hard Rock und Metal aus der Schweiz hat eine lange Tradition. Da fallen einem Namen wie Gotthard, Krokus, Shakra, Deep Sun, Crystal Ball und viele weitere ein. Auch The Order gehöre zu den altgedienten Bands aus dem Alpenländle. Gegründet 2004 erschien zwei Jahre später das Debüt „Son of Armageddon“. Bis 2020 („Supreme Hypocrisy“) folgten in mehr oder weniger regelmäßigen fünf weitere Alben. Außer der EP „Out of Order“ (2021) gab es danach keine weiteren Veröffentlichungen. Bis April diesen Jahres. Da wurde „Empires“ veröffentlicht. Mit „Empires“ knüpfen die Schweizer an den „rohen Spirit“ ihres Debüt-Albums an.
Massive Riffs, einprägsame Hooks und die unverwechselbare Stimme von Frontmann Gianni Pontillo prägen ein Album
Produziert wurde „Empires“ von V.O. Pulver in den Little Creek Studios in der Schweiz. Neben den klassischen Wurzeln von The Order unterstreicht die kraftvolle Produktion auch die künstlerische Entwicklung der Band.
Der Titelsong „Empires“ steht gleich am Begin des Albums und startet mit hektischen Gitarren. Dann erschallt der rauchig klingende Gesang von Gianni Pontillo, unterlegt von kräftigen Gitarren-Riffs. Zu Beginn von „Fight For Your Rights“ legen die Schweizer noch einen Zahn zu. Aber nur um pünktlich zum Einsetzen des Gesangs in den Midtempo-Bereich zu wechseln. Der Refrain lädt ein zum Mitsingen. Natürlich überzeugt Bruno Spring mit filigranen Gitarren-Soli. Bei „Warriors“ gehen die Musiker hohes Tempo. Angetrieben von Schlagzeuger Mauro Casciero liefert Bruno Spring schnelle Riffs und Gitarren-Melodien ab. Und The Order halten das Tempo auch bei „Thieves In The Night“ hoch. Mauro Casciero treibt seine Mitstreiter erneut an. „Living For The Nightlife“ Ist zwar nicht ganz so schnell, aber nicht minder Heavy. Erneut gibt es einen Refrain zum Mitsingen, und nicht nur für die Fans sondern auch für die die anderen Musiker, die im Background-Chor ihren Frontmann unterstützen. Mit „Wherever I Go“ hören wir dann eine große Midtempo Hard Rock Hymne, wie man sie auch von ihren oben genannten Landsleuten kennt. Aber schon bei „The Last Call“ braten erneut die Gitarren und geben gemeinsam mit dem Schlagzeug das Tempo vor. „Of Martyrs And Tyrants“ ist dann die nächste Hymne. Der Schlusssong „The Bonehead’s Back – Promises And Illusions“ weist eine epische Länge von mehr als zehn Minuten auf, der mit Meeresrauchen, Möwen-Geschrei und akustischen Gitarren balladesk startet. Aber dann wird auch der Sound hymnisch, mit einem großen, melodischen Gitarren-Solo. Kurze Zeit später klingen die Gitarren hektisch und der Gesang rau. Auch später kommt es zu Melodie- und Rhythmuswechseln, was dem Song eine progressive Schlagseite verleiht. Mit Meeresrauschen, Möwengeschrei und akustischen Gitarren endet der Song.
Mit „Empires“ haben The Order ein herausragendes Album veröffentlicht. Bassist Alain Schwaller sorgt gemeinsam mit Mauro Casciero für die harten rhythmischen, während Bruno Spring immer wieder starke Gitarren-Soli abliefert. Und Gianni Pontillos Gesang ist das i-Tüpfelchen. Damit befinden sie sich auf Augenhöhe mit den anderen großen Bands der Schweiz. Fans der oben genannten Bands können hier bedenkenlos zuschlagen.
The Order – Fight For Your Rights: https://youtu.be/xWwARdYVLMM?si=IEdEHCJ80NabyH1W
Lineup:
Gianni Pontillo – Vocals
Bruno Spring – Guitars
Alain Schwaller – Bass
Mauro «Tschibu» Casciero – Drums
Label: Massacre Records
VÖ: 24. April 2026
Spieldauer: 45:51
Titelliste:
- Empires
- Fight For Your Rights
- Warriors
- Thieves In The Night
- Living For The Nightlife
- Wherever I Go
- The Last Call
- Of Martyrs And Tyrants
- The Bonehead’s Back – Promises And Illusions
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