Crystal Gates – Torment & Wonder: The Ways Of The Lonely Ones

Crystal Gates - Torment & Wonder, The Ways Of The Lonely Ones - Artwork -Bewertung
Album (40%): 8/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,4/10

Crystal Gates wurden von Gitarrist Benjamín Machín und Sängerin Carolina Pérez 2013 in Montevideo (Uruguay) gegründet. Zwei Jahre dauerte das Songwriting für die erste EP „A Quest For Life“. Im Veröffentlichungsjahr wurde auch das Lineup vervollständigt. So konnte die Band diverse Live-Auftritte in ihrem Heimatland absolvieren. Nach der Single „Shadowborn“ konnten Crystal Gates auch bei größeren Shows und Festivals auftreten. Später zog es die Musiker nach Europa. Inzwischen sind sie in Lettland beheimatet und haben einen Vertrag mit Wormholedeath Records unterschrieben. Das langerwartete Debüt-Album „Torment & Wonder: The Ways Of The Lonely Ones“ erschien im Juli.

crystal-gates-2021-2Zunächst gibt es gesprochene Worte bevor die orchestrale Einleitung „The Ways Of The Lonely Ones“ auf das Kommende einstimmt. Aber schon beim sich nahtlos anschließenden „My Glorious Fall“ wird richtig losgepowert. Carolina Pérez singt im hohen aber nicht schrill klingenden Sopran. „Alive For The Journey“ rockt dann munter vor sich hin. Erfreulicherweise hält sich der Bombast im Hintergrund zurück. Dafür hört man ein zwar kurzes aber filigran gespieltes Gitarrensolo. „A Lonely Dreamer’s Wish“ ist dann ruhiger, eine epische Symphonic Metal Hymne, mit phantastischem Gitarrensolo. Danach bietet „The Stars Temple“ einen Breitwand-Film-Soundtrack. Zur Single „Moonshine & Sorrow“ hat die Band einen Video-Clip produziert. Wegen der Eingängigkeit ist der Song hit-verdächtig.  Aber Crystal Gates können auch Oldschool-Metal, wie sie bei „Winter Ghost“ zeigen. Die Uruguayer gehen hier ein hohes Tempo. „Nightmares“ besticht durch das wohl beste Gitarrensolo des Albums, Aber auch die Riffs sitzen punktgenau und die Double Bass treibt an. Und immer wieder kraftvolle Basslinien. Bei „Soul Of Rain“ unternimmt die Band mit ihren Zuhörern eine Zeitreise in die Frühphase des Symphonischen Metals. Frühe Nightwish lassen hier grüßen. Den Abschluss bildet das Zwölfminuten-Epos „Torment & Wonder“, das dem Album seinen Namen gab. Hier findet man alles, was symphonischen Metal ausmacht: große Chorusse, Orchesterarrangements, diverse Tempowechsel und stilprägender Opern-Gesang.

„Torment & Wonder: The Ways Of The Lonely Ones“ ist eines der besten Symphonic Metal Album der letzten. Während andere Genre-Größen schwächeln, versuchen Crystal Gates diese Lücke zu schließen. Musikalisch befinden sie sich auf Augenhöhe mit den bereits erwähnten frühen Nightwish, aber auch mit Within Temptation, Epica, Delain, … Ob sie allerdings auch deren kommerziellen Erfolg erzielen können, ist fraglich. Die Qualität dafür haben sie aber auf jeden Fall.

Crystal Gates – Moonshine & Sorrow [Official Video]: https://youtu.be/5b08ckPHrag

Lineup:

Benjamín Machín – Guitars
Carolina Pérez – Vocals
Guillermo Albano – Bass
Gastón Lorenzo – Drums
Juan José Leyton – Keyboards

Label: Wormholedeath Records

VÖ: 29. Juli 2022

Spieldauer: 51:27

Titelliste:

  • The Ways Of The Lonely Ones
  • My Glorious Fall
  • Alive For The Journey
  • A Lonely Dreamer’s Wish
  • The Stars Temple
  • Moonshine & Sorrow
  • Winter Ghost
  • Nightmares
  • Soul Of Rain
  • Torment & Wonder

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