Steel Cage – Syndrome

Steel Cage - SyndromeBewertung: 7,5/10

Steel Cage wurden bereits 1995 in Neapel gegründet. Von den Bandgründern ist keiner mehr dabei. Aber bis auf Sängerin Silvia Nardoni ist die aktuelle Besetzung seit 1996 zusammen, wenn auch teilweise mit Unterbrechungen. Umbesetzungen gab es vor allem am Bass und am Mikrophon. In den Anfangsjahren wurden lediglich ein Demo und zwei EPs veröffentlicht. Das Debüt-Album „Obsidian“ erschien 2006. Sechzehn Jahre später erschien der Nachfolger „Syndrome“

Steel Cage„Red Detonin‘ Pyre“ bietet Hochgeschwindigkeits-Metal. Der kraftvolle Klargesang von Neuzugang Silvia Nardoni wird begleitet von harschen Growls (wer?). Thrashig und mit hoher Geschwindigkeit geht es weiter bei „Welcome Obscuritas“. Zum Glück ist das kein tumbes Geballere, immer wieder beweisen die Italiener auch Gefühl für schöne Melodien. Industrial Keyboard Klänge leiten „In-static Mind“ ein. Das Tempo wird zunächst etwas zurückgenommen. Aber schon bald peitscht das Schlagzeug die Musiker vorwärts. Und genau so geht es weiter. Auch bei „Trusting Hysteria“ muss Schlagzeuger Gennaro Eneghes Schwerstarbeit leisten. Auch wenn „Saturn’s Moon“ sehr melodisch startet, wird später erneut die Thrash-Keule ausgepackt. Aber Steel Cage können auch ruhig und besinnlich, wie die das balladesk beginnende „Revenge (of Sanity)“ unter Beweis stellt. Aber nicht lange. Sobald die Growls einsetzen, wird es erneut hektisch. Später sind wieder balladeske Passagen zu hören. Bei „Final Resistance“ überraschen und beeindrucken die locker eingeworfenen cleanen Gitarren. Und wie auch häufig zuvor, kann man neben dem Thrash auch immer wieder gute Gitarrensoli hören. 

Sicher, Steel Cage ballern auf „Syndrome“ häufig gnadenlos los. Aber wegen der vielen melodischen Teile ist das doch ein abwechslungsreiches Album. Damit wird sicherlich ein großer Teil der Metal-Gemeinde angesprochen. Comeback gelungen.

Steel Cage – In-Static Mind (Offical Video): https://youtu.be/X-wYdit1S3s

Lineup:

Silvia Nardoni – Vocals
Gianluca Rungetti – Lead Guitar
Giuseppe Rungetti – Rhythm Guitar
Marco Campassi – Bass
Gennaro Eneghes – Drums

Label: Sliptrick Records

VÖ: 19. Juli 2022

Spieldauer: 51:52

Titelliste:

  • Red Detonin’ Pyre
  • Welcome Obscuritas
  • In-Static Mind
  • Trusting Hysteria
  • Humanity Threshold
  • Saturn’s Moon
  • Revenge (of Sanity)
  • Final Resistance
  • Blackest Pray
  • Code: 666

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