LionSoul – A Pledge To Darkness

574917Bewertung
Album (40%): 8/10
Cover-Art (20%): 9/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8,2/10

Sie stammen aus der Lombardei, aus der Provinzhauptstadt Bergamo. Gegründet wurden LionSoul bereits im Jahr 2012. Bei Encyclopaedia Metallum liest man zwar 2009. Aber ich vertraue hier mal der Presse-Info. Einig sind sich beide Quellen aber beim Musik-Stil. Power Metal europäischer Prägung. Das Debüt-Album „Omega“ (2013) wurde von der Band selbst produziert, wie auch die zwei Jahre später erschienene EP „The Throne“. Seit dem zweiten Album „Welcome Storm“ sind inzwischen fünf Jahre vergangen. Und jetzt ist der Nachfolger „A Pledge To Darkness“ am Start. Die Songs hierfür wurden geschrieben und aufgenommen zwischen 2019 und Anfang 2020. Dann schlug Covid zu und verzögerte die Veröffentlichung.

Damit ich Sie richtig verstehe, Professor,
Wollen Sie mir weismachen, dass dieser Planet in 500 Jahren nicht mehr existieren wird?

920653Apokalyptische Visionen in den Spoken Words des Intros „Continuum“, aber durchaus nicht unrealistisch in der aktuellen Zeit. Die musikalische Untermalung unterstreicht diese Horror-Visionen. Das Intro geht nahtlos über in den ersten Song „Exile To Arise“. Also bleibt wohl nur die Flucht nach vorn. Und diese wird mit sehr viel Power und hoher Geschwindigkeit vorgetragen. Beeindruckend der kraftvolle Gesang von Ivan Castelli, immer wieder unterstützt durch epische Chorusse. Luca Mazzucconi (Eleventh Hour, ex-Lahannya) schlägt auf sein Schlagzeug ein, als gäbe es kein Morgen. Ruhiger und sehr rhythmisch geht es dann bei „Amber Of Illusion“ zu. Trotz der schönen Power Metal Hymne sollten wir uns von diesem trügerischen Bernstein nicht täuschen lassen. Mit „Wailing In Red“ folgt ein weiterer Speed Metal Kracher. Auch der Song-Titel „No Beginning (Nor An End)“ verbreitet wenig Hoffnung. Entsprechend hektisch wirkt der Sound. Und so geht es weiter mit „Skin 2“. Zum Teil mit Industrial Klängen, wie z.B. im Titelsong „A Pledge To Darkness“ stellenweise zu hören. Obwohl hier auch wieder schöne Melodien eingefügt werden. Umso mehr überraschen die balladesken Klänge bei „Red Flame“. Aber eine typische besinnliche Ballade ist das nicht. Eher die Ruhe zwischen zwei Stürmen. Und so einer folgt mit „Man, Machine, Almost Rhyme“ auf dem Fuß. Mit dissonantem Gitarrenspiel, dissonantem Gesang und harten Riffs. Mit ebensolchen harten Riffs und Double Bass Attacken endet das Album („The Strangers“).

„A Pledge To Darkness“ ist ein Album, dass den Hörer doch etwas verstört zurücklässt. Zu aktuell sind die Texte. Und zu gut beschreibt der Sound die aktuelle Lage. Es ist aber auch ein Album, dass Aufrütteln soll. Musikalisch über jeden Zweifel erhaben. dazu eine fette Produktion. Es sei jedem Metal Fan ans Herz gelegt, die Musik auf sich wirken zu lassen. 

LionSoul – Wailing In Red (Official Lyric Video): https://youtu.be/w-50helLg4M

Lineup:

Luca Mazzucconi – Drums
Aurelio Parise – Guitars, Vocals (backing)
Ivan Castelli – Vocals
Francesco Pedrini – Guitars
Giuseppe Lombardo – Bass

Label: Rockshots Records

VÖ: 29. April 2022

Spieldauer: 48:00

Titelliste:

  • Continuum
  • Exile to Arise
  • Amber of Illusion
  • Wailing in Red
  • No Beginning (Nor An End) 
  • Soldier Through Time
  • Skin 2
  • A Pledge to Darkness
  • Red Flame
  • Man, Machine, Almost Rhyme
  • The Stranger

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