Church of the Sea – Odalisque

CHURCH OF THE SEA ODALISQUE COVER FINALBewertung
Album (40%): 7/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 7/10
ø: 7,2/10

Gegründet wurden Church of the Sea 2017 in der griechischen Hauptstadt Athen. Drei sehr unterschiedliche Musiker fanden zusammen, um Sound irgendwo zwischen Doom und elektronischem Dark Rock zu erschaffen. Ein Jahr später wurde die EP „Anywhere But Desert“ veröffentlicht. Im April diesen Jahres folgte „Odalisque“ mit einer Spielzeit von knapp dreißig Minuten, also an der Grenze zwischen EP und Album. Ich denke, ich stufe diese sechs Songs als Debüt-Album ein. Die Band konnte namhafte Artwork-Künstler, Produzenten und Techniker für die Fertigstellung des Albums gewinnen.

groupcolor-EnhancedUnd man hört genau das, was angekündigt wurde,  Eine Mischung aus Dark Wave und Doom. Wobei für meinen Geschmack der Doom-Anteil leicht überwiegt. Sehr gut gefällt mir der ätherische Gesang. Den kann man von Beginn an bei „No One Deserves“ hören. Aber man hört auch, dass Church of the Sea nicht in der üblichen Doom-Bsetzung arbeiten. So vermisse ich doch ein wenig die bratenden Gitarren. Und auch das Schlagzeug klingt eher nach Drum-Computer. Die cleanen Gitarren überwiegen, wie der Titelsong „Odalisque“ deutlich aufzeigt. Auch diesem Song hätten einige Härtegrade mehr durchaus gutgetan. Dazu gibt es immer wieder im wesentlichen ruhige Industrial Klänge. Man höre sich nur „Mirror“ an. Und so besinnlich bleibt es auf dem gesamten Album. Mal etwas dunkler angehaucht („Raindrops“), mal etwas heller und freundlicher klingend („Preparation“). Beim abschließenden „Me As Water“ kann man noch schöne Keyboard-Melodien hören

„Odalisque“ ist ein Album mit beruhigender Wirkung. In der richtigen Stimmung kann man es durchaus genießen. Hin wieder schöne Melodiebögen bei recht sparsamer Instrumentierung. Der Gesang von Irene, (oder auch Irini, wie ich an anderer Stelle gelesen habe) ist dominierend. Aber nicht, weil sie ihre Stimme intensiv in den Vordergrund rückt. Sondern weil die Instrumente sich diskret zurückhalten. Ein Album, auf dem das Trio aufbauen kann.

Church of the Sea – Odalisque (Single 2022): https://youtu.be/3Yi66Fu1Soo

Lineup:

Irene – Vocals
Vangelis – Guitars
Alex – Synths & samples

Label: Selbstrelease

VÖ: 08. April 2022

Spieldauer: 28:14

Titelliste:

  • No One Deserves
  • Odalisque
  • Mirrors
  • Raindrops
  • (A story about) Preparation
  • Me as the water, me as a tree

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