Moonlight Haze – Lunaris

Bewertung: 8/10

641443Seit “De Rerum Natura” ist noch nicht mal ein Jahr vergangen. Und schon ist der Nachfolger fertiggestellt. Die hübsche Sängerin Chiara Tricarico hält das Veröffentlichungstempo ihrer früheren Bands bei. Und das Lineup der Band ist erfreulicherweise konstant. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Scarlet Records wurde fortgesetzt. Das alles zeugt von hoher Kreativität und großem Arbeitspensum. Mich interessierte nun, ob die Italiener das hohe Niveau ihres Debüts halten konnten.

Wie schon beim Vorgänger verzichten Moonlight Haze hier auf ein episches Intro. Stattdessen steigen sie mit “Till The End” hart ein. 552202Chiara Tricarico kann gesanglich bereits mit dem ersten Ton überzeugen. Musikalisch erinnert mich der Opener doch sehr an ihre frühere Band Temperance. Bei “The Rabbit Of The Moon” sind dann mehr Synthie-Streicher zu hören. Hier befinden sie sich im Pop-Musik-Fahrwasser. Im Titelsong “Lunaris” sind diverse Folk-Elemente eingebaut. Ein ruhiger Mid-Tempo Song. Gefolgt von der wunderschönen Ballade “Under Your Spell”. Starke gesangliche Leistung von Chiara, mal zart gehaucht, dann wieder kraftvoll gerockt. Und bei “Enigma” singt sie in ihrer Muttersprache Italienisch. Wer glaubt Moonlight Haze spielen nur soften Rock/Metal, der irrt. Schon bei “Wish Upon A Scar” sind Double Bass Passagen zu hören. Und im zweiten Teil ein riesiges Gitarrensolo. Das setzt sich auch beim epischen “The Dangerous Art Of Overth…” fort. Hatten sie beim Debüt noch Mark Jansen als “Gast-Growler” mit an Bord, übernimmt das bei diesem Song sowie bei “Without You” Frontelfe Chiara Tricarico selbst. Und sie macht das nicht einmal schlecht. Bei “Of Birth And Death” wird es erneut balladesk. Der Gesang wird zumeist von Streichern begleitet. Der reguläre Schlusssong “Nameless City” ist dann wieder sehr episch. Als Zugabe kann man ganz zum Schluss noch die englische Fassung von “Enigma” hören.

Auch bei “Lunaris” setzten die Italiener wieder auf eingängigen symphonischen Metal. Sie erreichen vielleicht nicht ganz die Härte ihres Debüts. Und die Sängerin hat sich weiterentwickelt. Neben ihrem glockenklaren Sopran, der sauber bis in die hohen Töne reicht, steuert sie für zwei Songs auch die Growls bei. Und die klingen teilweise richtig bitterböse. Auch wenn sie sich in etwas ruhigerem Fahrwasser bewegen, konnten Moonlight Haze das Niveau des Vorgängers locker halten.

Lineup:

Alessandro Jacobi – Bass
Giulio Capone – Drums, Keyboards
Marco Falanga – Guitars
Alberto Melinato – Guitars
Chiara Tricarico – Vocals

Label: Scarlet Records

VÖ: 12. Juni 2020

Spieldauer: 53:25

Titelliste:

  • Till The End
  • The Rabbit Of The Moon
  • Lunaris
  • Under Your Spell
  • Enigma
  • Wish Upon A Scar
  • The Dangerous Art Of Overth…
  • Without You
  • Of Birth And Death
  • Nameless City
  • Enigma (English Version)

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