Sins of Shadows – The Last Frontier

Bewertung: 8,5/10

Die 2014 gegründete französische Heavy Metal Sins of Shadows veröffentlicht im Mai ihr drittes Studio-Album „The Last Frontier“, auf dem der griechische Sänger Tasos Lazaris zu hören ist.

Das Album ist direkter und härter als seine Vorgänger und spiegelt die Entwicklung der Band hin zu einem prägnanteren, dynamischeren und dennoch melodischen Sound wider, der jedoch von einer neuen Intensität geprägt ist.

Musikalisch ist die Band im NWOBHM (Iron Maiden, Saxon) verwurzelt. Aber es sind auch Einflüsse aus Progressive oder Power Metal (Symphony X, Iced Earth) bzw. von härteren Bands wie Megadeth oder Testament zu hören.

„The Void“ startet ohne jegliche Vorrede. Die Franzosen preschen sofort los. (Gast-)(?) – Sänger Tasos Lazaris liefert einen hervorragenden Job ab. Aber auch Gitarrist Nicolas Jacon brilliert. Und zügig geht es mit „The Last Frontier“ weiter, angetrieben von Gitarre und Schlagzeug. „Walls Of Past“ setzt tempomäßig noch einen drauf. Bei „Tell Me Why“ wird das Tempo ein ganz klein wenig zurückgenommen. Erneut wird der Song im Wesentlichen von Gitarre und Gesang geprägt, während Schlagzeug und Bass für einen kräftigen, rhythmischen Unterbau sorgen. Ohne jedoch den melodischen Teil dabei zu vergessen. Auch bei „Rise Again“ wird richtig losgepowert, vor allem auch dank Flitzefinger Nicolas Jacon. Warum ein besinnliches Zwischenspiel mitten auf dem Album als „Prologue“ (Einleitung) bezeichnet wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Ist vielleicht auch „nur“ die Einleitung für die nachfolgende Metal-Hymne „As Darkness Falls“. Und auch „The End Of The Road“ klingt sehr hymnisch. Der knapp zwei Minuten kurze instrumentale Schlusssong „One Last Journey“ startet zunächst balladesk und endet als Hymne. 

Bis zum Zwischenspiel gehen Sins of Shadows auf „The Last Frontier“ ein hohes Tempo. Den Ausklang bilden dann Hymnen. Damit zeigen die Musiker, dass sie nicht nur Vollgas geben können bzw. wollen. Durch diese Zweiteilung wird ein musikalischer Spannungsbögen aufgebaut. Also können wir dem Pressetext Glauben schenken, dass dies das bislang härteste Album in der Band-Geschichte ist. Und es ist meines Erachtens äußerst gelungen. Tasos Lazaris veredelt die Leistung der Instrumentalisten mit seinem Gesang.

Sins of Shadows – Tell Me Why: https://youtu.be/XjetYq_v_bY?si=n8gmSBCu7hWAKzjy

Lineup:

Nicolas Jacon – All Guitars
Sebastien Normand – Bass
Rodolphe Plachesi – Drums s

Featured Vocals by Tasos Lazaris

Label: Selbstrelease

VÖ: 05. Mai 2026

Spieldauer: 37:17

Titelliste:

  • The Void
  • The Last Frontier
  • Walls Of Past
  • Tell Me Why
  • Rise Again
  • Prologue
  • As Darkness Falls
  • The End Of The Road
  • One Last Journey

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