Im Mai erscheint das lang erwartete dritte Studio-Album „Limited Infinity“ der deutschen Heavy Rock Band Midnight Rider. Die Geschichte der Band reicht zurück bis ins Jahr 2004. Die selbstbetitlete EP erschien erst 2008. Auch danach gab es eine längere Paus, erst 2017 wurde das Debütalbum „Manifestation“, gefolgt von „Beyond The Blood Red Horizon“ 2022. Nun sind weitere vier Jahre vier Jahre ins Land gegangen.
Bei „Charlemagne“ braten vom ersten Ton an die Gitarren. Der Gesang von Neuzugang Chris Black (High Spirits) ist markant und ausdrucksstark. Und es gibt ein erstes starkes Gitarren-Solo zu hören. Der Titelsong „Limited Infinity“ wechselt ins hymnische, mit sehr rhythmischen Riffs. Auch „The Renegade“ ist sehr rhythmisch, insgesamt aber etwas ruhiger. Rhythmisch und mit druckvollem Schlagzeug kommt „Generations“ daher. Die Riffs werden dezent gesetzt. Der Refrain besticht durch eine eingängige Melodie. „Twice The Pride – Double The Fall“ ist äußerst blues-lastig. „The Battle Of Brighton“ wird von Motorengeräusch eingeleitet. Es folgt schneller Rock’n’Roll. Dabei wird die Atmosphäre des Brighton Speed Trials (?) (bis 2014) gut eingefangen. „Defenders Of The Dormant Ones“ ist ein ruhiger hymnischer Song mit großen Gitarren-Riffs. Der Song-Titel „Blitzlight“ klingt ein wenig „Denglisch“ (auf Deutsch „Blitzlicht“, Auf Englisch eigentlich „Flashlight“). Aber ich denke, dieses Wortspiel ist so gewollt. Erneut schnell gespielter Rock’n’Roll. Kurz vor Schluss folgt mit „Dark Shadows“ eine weitere schnelle Hymne. Abschließend ist das kurze „Evening Lights“ ein instrumentales, akustisches und balladeske balladeskes Outro.
„Limited Infinity“ bietet eine gute Dreiviertelstunde klassischen Heavy Metal wie er in den späten 70ern gespielt wurde. Man kann Einflüsse von Juadas Priest und vor allem Black Sabbath heraushören. Ohne diese großartigen Bands zu kopieren, gelingt es Midnight Rider einen eigenen Sound zu kreieren. Mit Blumi (Jochen Blumenthal) ist lediglich ein Gründungsmitglied übriggeblieben, alle anderen Musiker feiern auf dem Album ihren Band-Einstand. Trotzdem klingt das Album wie aus einem Guss, als würde die Band schon seit Ewigkeiten zusammenspielen.
Midnight Rider – The Renegade: https://youtu.be/eVoh19R4YQM?si=K1nVVZNe28swv9hZ
Lineup:
Chris Black – Gesang
Blumi – Gitarren
Hendrik – Schlagzeug
Nik – Bass
Label: Massacre Records
VÖ: 22. Mai 2026
Spieldauer: 47:38
Titelliste:
- Charlemagne
- Limited Infinity
- The Renegade
- Generations
- Twice The Pride – Double The Fall
- The Battle Of Brighton
- Defenders Of The Dormant Ones
- Blitzlight
- Dark Shadows
- Evening Lights
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