Cave – … Into The Promised Land

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 7/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,6/10

Es gab so einige Veränderungen im Hause Cave. Vor allem wohl die Trennung von Ronny Munroe, geschuldet der logistischen Probleme mit dem US-Sänger. Die Trennung fiel nicht leicht. Aber auch sonst ist der eine oder andere Besetzungswechsel zu vermelden. Nach etwas mehr als zwei Jahren ist die Band aus dem Baden-Württembergischen Ludwigsburg zurück mit ihrem zweiten Album „… Into The Promised Land“.  Das Debüt „Out Of The Cave“ hatte mir sehr gut gefallen. Es stellt sich nun die Frage, welche Auswirkungen die Besetzungswechsel auf das neue Werk haben.

Harte Gitarren-Riffs leiten „Ghost In The Mirror“ ein. Diese bestimmen auch später. Trotz der Härte ist dieser Song melodisch. Der Gesang von Tommy Laasch nimmt die Härte auf und besteht mühelos gegen die laute Instrumental-Abteilung. Die Hymne „Rise!“ dagegen ist etwas ruhiger mit ausgeprägten cleanen Gitarren. Piano-Klänge sind zunächst bei „This Is Us“ zu hören. Dann setzten sich jedoch die Gitarren durch. Eine kräftige Bass-Grundlage untermalt die Melodie-Bögen. „Time Riders“ wird durch einige Synthies eingeleitet. Dann stampfen die Riffs ruhige voran. Starke Gitarren-Läufe dominieren die Midtempo-Hymne „Power Of Rock“. Dazu gibt es einen Refrain, den die Fans live ganz sicher laut mitsingen werden. Der mit siebeneinhalb Minuten längste Track „Your Light Shines On“ wird zunächst orchestral eingeleitet. In Form eines Steigerungslaufes steigen die anderen Instrumente ein. Ein großer Spannungsbogen wird aufgebaut. Erneut beweisen Cave ein feines Händchen für schöne, eingängige Melodien, die jedoch nie kitschig wirken. „Promised Land“ ist wohl das Härteste, was der Fan auf diesem Album zu hören bekommt. Die Gitarren galoppieren, angetrieben vom schnellen Schlagzeugspiel. Die Emotionen schlagen hoch bei der Piano-Ballade „Through Every Storm“. Erst ab der Mitte setzen Schlagzeug und Gitarren ruhig ein. Herzerweichend schön! Auch „New Horizons“ startet zunächst ruhig. Aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Bei dieser großen Power Metal Hymne sorgen dann Schlagzeug und Gitarren für eine amtliche Härte. Wer sich die CD kauft, bekommt mit „Obsession“ noch einen kleinen Bonus. Und dieser hat es noch einmal in sich. Der ehemalige Sänger Ronny Munroe hat diesen eingesungen. Druckvolles Schlagzeug, schnelle Gitarren ein ein kratzig klingender Gesang sorgen für einen harten Ausklang.

„… Into The Promised Land“ ist ein würdiger Nachfolger. Sänger Tommy Laasch macht einen guten Job. Harte Rock-Songs, großartige Metal Hymnen und eine wunderschöne Ballade sorgen für viel Abwechslung. Lediglich das Platten-Cover gefällt mir nicht so recht und sorgt somit für einen leichten Punktabzug.

Cave – Ghost In The Mirror: https://youtu.be/nIAdr4TAr2I?si=iWCrdjquZLXHVZFm

Lineup:

Tommy Laasch – Vocals
Chris Lorey – Guitar, Keyboard
Filip Kuzanski – Keyboard, Guitar
Roberto Palacios – Bass
Chris Schwinn – Drums

Guests:

Stefan Lill – Guitar solo on “Power Of Rock”
Florian “Flydy” Wenzel – Hammond Organ on “Power Of Rock”, Keyboard on “Time Rider”
Ronny Munroe – Vocals on “Obsession”
Steffen Theurer – Drums on “Obsession”

Label: Metalapolis Records

VÖ: 17. April 2026

Spieldauer: 49:00

Titelliste:

  • Ghost in the Mirror
  • Rise!
  • This Is Us
  • Time Riders
  • Power Of Rock
  • Your Light Shines On
  • Promised Land
  • Through Every Storm
  • New Horizons
  • Obsession (CD Bonus Track)

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