State of Illusion – Pluto’s Ghost

Bewertung: 8/10

Erneut stehen wir vor der Frage Projekt oder Band? Der Pressetext bezeichnet State of Illusion als „Progressive-Rock- und Metal-Projekt, das sich durch Atmosphäre, Emotion und Komplexität auszeichnet und 2005 in Greenville, South Carolina, gegründet wurde„. Kurz darauf kann man das Wort „Band“ lesen. Mastermind der Band ist Songwriter, Sänger und Produzent Jacob Porter. Wie auch immer. Das Debüt-Album „Aphelion“ wurde 2014 veröffentlicht. „Pluto’s Ghost“ erschien im September 2021. Das Songwriting erfolgte während der Corona-Pandemie, also in einer Zeit der Isolation. Jetzt kommt es zu einem Re-release im April diesen Jahres. 

Das „Intro“ dauert eine Minute und ist ein Count Down vor dem Start einer Rakete. „Deja Vu“ wird dann von ruhigen Gitarren eingeleitet, bevor harte, aber ruhige Riffs einsetzen. Auch der Gesang ist ruhig und melodisch. Aber Sänger Jacob Porter kann es auch kraftvoll. Mit der Ruhe ist es bei „Yet So Far“ erst einmal vorbei. Der Midtempo-Bereich wird trotz allem nicht verlassen. Die Synthies im Hintergrund klingen ein wenig hektisch. „Starlight“ hingegen ist eine beschauliche Ballade mit sehr melodischem Gesang. Bei „Wasted Life“ knallen die Riffs deutlich kräftiger. Auch im Folgenden wird der Midtempo-Bereich nicht verlassen trotz einiger harter Riffs. Ganz im Gegenteil, immer wieder sind balladeske Abschnitte zu hören, mit viel Emotionen. So ist auch „Along The Way“ klanggewaltig. Immer wieder gibt es leichte Tempo- und Rhythmus-Wechsel, so dass ich der Einstufung als Progressive Rock durchaus zustimmen kann. Eine kleine Ausnahme in punkto Ruhe macht da das beschwingte „Crashing Down“ oder auch „Artificial Paradise“. Vor allem bei Gitarren-Soli. Allerdings werden auch hier keine Geschwindigkeits-Rekorde aufgestellt. Mit „Rain“ folgt auch schon die nächste Ballade. Lediglich beim Solo in der zweiten Hälfte zieht das Tempo etwas an. Mit der Ballade „Home“ und dem etwas beschaulichen „Death Is Not The End“ endet das Album.

Auf „Pluto’s Ghost“ dominieren ganz klar die ruhigen beschaulichen Momente. Daran ändern auch diverse Gitarren-Soli nicht viel. Die einzelnen Songs selbst aber auch das Album sind sehr komplex angelegt und versprühen sehr viele Emotionen. Da muss man schon intensiv zuhören, um alle Nuancen zu erfassen. Das Herausragende sind die vielen schönen Melodien, sowohl instrumental als auch gesanglich. 

State of Illusion – Starlight: https://youtu.be/F0MT7sbzcyI?si=2nA_0nnutiZDNPWf

Lineup:

Jacob Porter – Vocals
Shandon Fair – Guitar
Cody Dabbs – Guitar
Gunnar VanWingerden – Bass
Bryce Chism – Drums

Label: 212 Records

VÖ: 17. April 2026

Spieldauer: 01:04:41

Titelliste:

  • Intro
  • Deja Vu
  • Yet So Far
  • Starlight
  • Wasted Life
  • Heal The Heartache
  • Along The Way
  • Enough
  • Crashing Down
  • Artificial Paradise
  • Rain
  • Home
  • Death Is Not The End

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