Kryptos – Force Of Danger

KY_791_FOD_C_3000x3000Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,8/10

Der ultimative Jeans und Leder Sound!
Eine Zeitreise zurück in die 80er, Riff für Riff.

Schreiber von Pressetexten sind landläufig bekannt für ihre markigen Sprüche. Was jedoch diese Beschreibung betrifft, kann ich das nur unterstreichen. Ich habe Kryptos bereits einmal live erlebt. Was für eine Urgewalt stand da auf der Bühne. Und auch das Album “Afterburner” hat mir ausnehmend gut gefallen. Zwei Jahre später erschien nun der Nachfolger ”Force Of Danger”. Da war es für mich selbstverständlich, diesen Silberling etwas intensiver anzuhören.

KY_FOD_P01Wie schon auf dem Vorgänger gehen Kryptos ein hohes Tempo, Die kratzige Stimme Nolan Lewis verleiht dem Ganzen eine gehörige Thrash-Schlagseite. Schon zu hören beim Opener “Raging Steel”. Und was ist denn das für ein Wahnsinns Gitarrensolo. Erinnert irgendwie Dragonforce, die allerdings weitaus weniger thrashig sind. Auch bei “Hot Wire” werden keine Gefangenen gemacht. Neuzugang Vijit Singh am Schlagzeug hat Schwerstarbeit zu leisten. “Dawnbreakers” klingt dann mehr nach klassischem Power Metal. Schwere Riffs und ein melodisches Gitarrensolo sorgen für einen der absoluten Höhepunkte des Albums. Dagegen wird bei “Thunderchild” wieder Fahrt aufgenommen. Auch hier ist ein melodisches Gitarrensolo das i-Tüpfelchen. “Nightawk” startet etwas ruhiger. Aber dann powern die Inder erneut los. Während “Omega Point” sich eher im Midtempo-Bereich bewegt und erneut in Richtung klassischen Power Metal tendiert. Das setzt sich dann auch beim Titelsong “Force of Danger” sowie dem Rausschmeißer “Shadowmancer” fort. Letzterer klingt fast schon hymnisch.

Am Gesang von Nolan werden sich wohl die Geister scheiden. Über die gesamte Album-Länge keift und brüllt er, monoton, fast ohne Variationen in der Stimme. Mir gefällt’s jedoch. Musikalisch ist das Album abwechslungsreich, mal Highspeed-Thrash dann wieder Power Metal und auch das hymnische kommt nicht zu kurz. Was fehlt, ist eigentlich nur eine Ballade. Aber dies liegt wohl nicht in der Natur der Musiker.

Kryptos – Hot Wired: https://youtu.be/qrYxtk5kGYs

Lineup:

Nolan Lewis – Vocals, Rhythm Guitar
Rohit Chaturvedi – Lead Guitar
Ganesh K – Bass
Vijit Singh – Drums

Label: AFM Records

VÖ: 01. Oktober 2021

Spieldauer: 35:34

Titelliste:

  • Raging Steel
  • Hot Wired
  • Dawnbreakers
  • Thunderchild
  • Nighthawk
  • Omega Point
  • Force Of Danger
  • Shadowmancer

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