Veonity – Elements of Power

179913Bewertung
Album (40%): 8/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8/10

Veonity steht für klassischen Ultra-Power-Metal: rasante Gitarren, Double-Bass-Drums und jede Menge epische Chöre, tolle Soli und True Metal Screams stehen im Mittelpunkt eines jeden Tracks und bilden das solide Fundament, auf dem der Sound der Band aufgebaut ist.

Davon konnte ich mich bereits überzeugen. Z.B. auf Alben wie „Gladiator’s Tale“ oder „Sorrows„. Obwohl, auf den Alben gab es bisher noch Luft nach oben. Aber vor allem live vermag das Quartett zu überzeugen. Ein Geheimrezept ist wohl, dass sich Besetzung seit der Gründung im Jahr 2013 nicht verändert hat. Die Konstanz ist ein Pfund, mit dem die Schweden durchaus wuchern können. Ich war natürlich gespannt, ob dies nun auch zu einem Qualitätssprung bei den Albenproduktionen führt. Ist „Elements Of Power“ ein weiteres Werk, bei dem sie ihre Möglichkeiten nicht ausnutzen können? Oder gelingt jetzt endlich der Durchbruch?

664970Mit „Beyond The Realm Of Reality“ geben Veonity ganz klar die Marschrichtung für dieses Album vor. Schnelle Riffs und Gitarren-Melodien, antreibende Double Bass Attacken. Und ein Rocksänger erster Güte. Epische Chorusse. Ein Power Metal Parforce Ritt. Also genau das, was man seit Jahren von den Schweden kennt. Vielleicht ein Ticken härter als früher. Das geht bei „The Surge“, „Altar Of Power“ oder auch dem Titelsong „Elements Of Power“ munter so weiter. Veonity treten das Power Metal Gaspedal voll durch. Ohne Kompromisse bei den Melodiebögen zu machen. Nicht umsonst steht das Wörtchen „Power“ auch in einigen der Songtitel. Wenig später ist dann auch „Dive Into The Light“ äußerst rasant. Der Song schwingt sich hoch in Speed Metal Gefilde. Erfreulicherweise setzt „Blood Of The Beast“ einen kleinen hymnischen Ruhepunkt. Aber die vermeintliche Ruhe ist nur kurz. So wie das Album begann so endet es auch, mit Hochgeschwindigkeits Power Metal („Curse Of The Barren Plains“, „Return To The Land Of Light“).

Diese permanente schnelle Gangart des „Ultra-Power-Metal“ ist Fluch und Segen zugleich. Zum einen ist dies Garant für ein mitreißendes Album und somit auch für schweißtreibende Live-Auftritte. Zum anderen aber sorgt es letztendlich doch ein wenig für Langeweile, da es zu wenig Abwechslung gibt. Musikalisch kann das Quartett jedoch überzeugen. Und die Produktion ist kraftvoll. Ich würde mir für die Zukunft aber doch ein mannigfaltigeres Songwriting wünschen. Also wohl noch nicht der erhoffte Durchbruch?

Veonity – Dive into the Light (Official Video): https://youtu.be/2wiV7HRQBws

Lineup:

Anders Sköld – Vocals, Guitar
Samuel Lundström – Lead Guitar
Kristoffer Lidre – Bass
Joel Kollberg – Drums

Label: Scarlet Records

VÖ: 18. Februar 2022

Spieldauer: 48:21

Titelliste:

  • Beyond The Realm Of Reality
  • The Surge
  • Altar Of Power
  • Elements Of Power
  • Gargoyles Of Black Steel
  • Dive Into The Light
  • Facing The Water
  • Blood Of The Beas
  • Curse Of The Barren Plains
  • Return To The Land Of Light

Digital-Patreon-Wordmark_Black

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..