Shiningstar – Destiny

cover shiningstar 1440x1440Bewertung
Album (40%): 8/10
Cover-Art (20%): 7/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 7,8/10

Aus Russland kommen eine Vielzahl von Symphonic und Melodic Death Metal Bands. Shiningstar aus Sankt Petersburg vermischen beide Stilrichtungen. Und sie sind neu in der Szene, gegründet erst im Jahr 2020, aus Mitgliedern diverser anderer Bands. Wenn ich die Besetzungsliste richtig lese, sind Shiningstar ein Trio, das sich für Live-Auftritte Verstärkung holt. Als Einflüsse werden Cradle of Filth, Dimmu Borgir, Epica oder auch Fleshgod Apocalypse genannt. Das Album-Debüt „Destiny“ erschien Mitte November.

IMG_9802Wie für das Genre typisch startet das Album mit dem Intro „Harbingers Of Blizzard“, Zu Beginn sind Synthie(?)-Streicher sind zu hören. Später dann ein großes Orchester. Tut nicht weh, muss aber nicht unbedingt sein. „Shining Queen Of The North Star“ startet melodisch aber Riff und Double Bass getrieben. Später kommen epische Chorusse dazu. Elena singt zunächst mit angenehmer Klar-Stimme. Aber schon bald setzt zunächst Alexey mit seinen harschen Growls ein. Was zunächst wie der Wechselgesang von die Schöne und das Biest klingt wird aber schon bald zu einem Growling-Wettstreit. Elena versucht ihren Partner an Bösartigkeit zu überbieten. Was ihr auch häufig gelingt. Ansonsten ist hier klassischer Symphonic Metal zu hören. Das setzt sich auch bei „At The Edge Of The Universe“ fort. Aber Geschwindigkeitsmäßig wird hier noch eine Schippe draufgelegt. Der Klargesang wird aber etwas zurückgefahren. „Fire. Wind. Water. Earth“ bietet zunächst Industrial Klänge. Aber auch setzen später epische Chorusse ein. Und die Synthie-Streicher sind omnipräsent. Die Growls beider Sänger sorgen trotzdem für eine heftige Death Metal Note. „Night Witches“ startet mit russischem Folklore Chorgesängen, bevor auch dieser Song so richtig abgeht. „Hot Hearts In The Cold Hands“ könnte man schon als Death Mittel-Hymne bezeichnen. Gibt es so etwas? Wenn nicht, dann müsste man den Begriff neu erfinden. Und das Outro „The Calm Before The Storm“ ist dann noch einmal eine tiefe Verbeugung vor der russischen Folklore. Was folgt sind die fünf regulären Songs des Albums in Orchester-Fassung. Etwas für eingefleischte Fans. Ganz am Ende folgt der Bonus Track „Carol Of The Bells“. Melodisch startend ist das später ein reines Growl Gewitter. Der Gesang wird immer bösartiger.

Zum einen bietet „Destiny“ alles, was man von einem Symphonic Death Metal Album erwartet. Bombastische Orchestrierungen, epische Chorusse, Wechsel zwischen Klargesang und Growls, großartige Melodien und harte Riffs. Aber es gibt auch mehr. Zwei Sänger, die sich bei ihren Growls gegenseitig antreiben. Harsche, teils thrashige Gitarren-Parts. Aber auch immer wieder Ausflüge in die russische Folklore. Ein mehr als gelungenes Debüt-Album von Shiningstar.

Shiningstar – Hot Hearts In The Cold Hands (Official Video): https://youtu.be/2WfDWudAmA0

Lineup:

Alexander Nazin – Bass, Guitars, Keyboards
Alexey Semyonov – Drums, Vocals
Elena „Luka“ – Vocals
Andrew Kozlov – Bass (session)

Label: Time To Kill Records

VÖ: 15. November 2021

Spieldauer: 01:08:27

Titelliste:

  • Harbingers Of Blizzard (intro)
  • Shining Queen Of The North Star
  • At The Edge Of The Universe
  • Fire. Wind. Water. Earth
  • Night Witches
  • Hot Hearts In The Cold Hands
  • The Calm Before the Storm (outro)
  • Shining Queen Of The North Star (orchestral version)
  • At the Edge Of The Universe (orchestral version)
  • Fire. Wind. Water. Earth (orchestral version)
  • Night Witches (orchestral version)
  • Hot Hearts In The Cold Hands (orchestral version)
  • Carol Of The Bells (Metal cover, bonus track)

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