Dust in Mind – CTRL

coverBewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8,4/10

A fiery ride to your inner sun! – Ein feuriger Ritt zum Inneren Deiner Seele!

So untertiteln die Franzosen von Dust in Mind ihr viertes Album „CTRL“. Zu diesen Studio-Alben gesellte sich im letzten Jahr ein Live-Album. Die Band wurde 2014 in Strasbourg gegründet. Ich konnte die Band einmal live erleben, beim Female Metal Fest 2017 in Genf. Und ich war von der Energie während des Auftrittes begeistert. Da versteht es sich von selbst, dass ich mir auch das aktuelle Album intensiver angehört habe.

Dust in MindJa, Dust in Mind bewegen sich im Industrial Metal Umfeld. Der Opener „Lost Control“ klingt noch recht verhalten. Trotz des Wechsels zwischen Growls (Damien Dausch) und rockiger Klarstimme (Jennifer Gervais). Es dominieren die typischen Synthie-Keys, obwohl die Franzosen keinen etatmäßigen Keyboarder in ihren Reihen haben. Aber schon mit „Take Me Away“ gehen Dust in Mind eine wesentlich härtere Gangart, die sie auch bis zum Schluss des Albums durchhalten. Hier sind knallharte Gitarren-Riffs zu hören, die dem Genre alle Ehre machen.  Und die Growls klingen noch fieser. Und bei „Empty“ wechseln sich süße balladeske Klänge mit wütenden Passagen ab. Die echte, gefühlvolle Ballade folgt später, mit „Freefall“. Aber auf harte Riffs wird auch hier nicht verzichtet. „W.G.A.C.A“ hat eine äußerst poppige Schlagseite, vor allem dank der Synthies und des melodischen Gesangs von Jennifer. Da kann auch Damien mit seinen Growls nichts ändern. Aber schon im Anschluss versuchen die Franzosen, diesen Pop-Ausflug vergessen zu manchen. Bei „Break“ gibt es wieder brachiale Gitarren auf die Ohren. Diese sind dann später auch bei „Speak For The Voiceless“ zu hören, unterstützt von einem treibenden Schlagzeugspiel.

„CTRL“ ist ein sehr gutes Album. Hier werden die Grenzen des Industrial Metal ausgelotet. Trotzdem werden die Stilmittel im Einzelnen nicht übertrieben. Dadurch wirkt der Sound sehr melodisch. Und es werden Ausflüge in den Pop- und den Balladen-Bereich unternommen, die sich stimmig in das Gesamtkonzept einfügen. Dazu gibt es einen fetten Sound, der energiegeladen aus den Boxen stampft. Also sollten vor allem Industrial Fans dieses Album unbedingt anhören. Aber auch Anhänger andere Metal-Stilrichtungen kommen hier auf ihre Kosten.

Dust in Mind – Lost Control (Official Video): https://youtu.be/4es2We_mhNI

Lineup:

Damien Dausch – Guitars, Vocals
Jennifer Gervais – Vocals
Xavier Guiot – Bass
Thomas Marasi – Drums
Philippe Miralles – Guitars

Label: Darktunes Music Group

VÖ: 19. November 2021

Spieldauer: 39:13

Titelliste:

  • Lost Control
  • Take Me Away
  • Empty
  • Synapses
  • Freefall
  • W.G.A.C.A
  • Break
  • The White Page
  • Speak For The Voiceless
  • No Way Out

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