Stormhammer – Wrath Of The Hammer

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 9/10
Songwriting (40%): 10/10
ø: 9,4/10

Die deutsche Power-Metal-Band Stormhammer gehört seit Jahren zu den festen Größen der europäischen Metal-Szene. Mit einer Mischung aus traditionellem Heavy Metal, melodischem Power Metal und kraftvollen Gitarrenriffs hat sich die Band einen unverwechselbaren Sound erarbeitet..

Das klingt doch schon mal vielversprechend. Stormhammer gibt es bereits seit mindestens 1993. Davor war die Band offensichtlich auch unter den Namen Lizard und S.P.Q.R. unterwegs. Allein Bassist Horst Tessmann ist seit dieser Zeit noch aktiv. Das Debüt-Album „Fireball“ erschien jedoch erst im Juli 2000. 2Wrath Of The Hammer“ ist das mittlerweile neunte Album der Band aus München. Die Musik verbindet klassische Heavy-Metal-Tradition mit modernen Einflüssen und atmosphärischem Songwriting. Also musste ich mir das Album auf jeden Fall anhören.

„Beware“ ist ein anderthalbminütiges Intro. Und aus meiner Sicht durchaus verzichtbar. So startet das Album erst mit dem Titelsong „Wrath Of The Hammer“ richtig durch. Von Beginn an macht das Schlagzeug richtig Druck. Begleitet von harten Gitarren-Riffs. Der Refrain ist sehr melodisch und lädt die Fans zum Mitsingen ein. Den Kontrast dazu bilden einige harsche Sprechgesangs-Passagen. „Ashes Of The Throne“ kommt dann wesentlich harmonischer und epischer daher. Obwohl am hohen Tempo kaum Abstriche gemacht werden. Mit „Light In The Dark“ wird es noch epischer und melodischer. Dazu auch rhythmischer und ein klein wenig ruhiger. Harte Riffs dominieren hier. Das Gitarren-Solo wird dann wieder mit hohem Tempo und sehr filigran zelebriert. „Wheels Of Eternity“ wird von Synthies eingeleitet. Bevor auch hier wieder Gitarren-Akkorde in Höchstgeschwindigkeit aus den Boxen knallen. Kraftvoller Bass und harte Schlagzeug-Rhythmen halten das Tempo ebenfalls hoch. Und bieten damit Abwechslung zum melodischen Refrain. „Guardians Of The Night“ ist eine besinnliche Power-Ballade. Der Gesang von M. Nox ist ruhig und gefühlvoll. Ab der Mitte wird es dank der Gitarren ein wenig härter. Auch „Veil Of Fire“ startet zunächst ruhig, bevor die Riffs sich erneut im Highspeed Bereich bewegen. Der Gesang bewegt sich teilweise in höheren Tonbereichen. Beim rhythmischen „Scars Of The Abyss“ drängen sich die Keyboards immer wieder in den Vordergrund. Auch „Shattered Dominion“ ist dann rhythmisch und von Keyboards aber auch von harten Riffs geprägt. Zum Abschluss wird bei „The Dune“ ein letztes Mal das musikalische Gaspedal durchgetreten Dafür sorgt vor allem das Schlagzeugspiel. Bei den vielen Double Bass Attacken muss Ashley Guest Schwerstarbeit verrichten. Aber auch beide Gitarristen geben bei den Soli noch einmal alles. Die Keys sorgen für jede Menge Epik.

„Wrath Of The Hammer“ ist ein großartiges Heavy-/Power-Metal-Album. Produzent Alex Krull (Mastersound Studio) sorgt über die gesamte Spielzeit für einen satten glasklaren Sound. Bleibt zu hoffen, dass Stormhammer ihre Fans nicht erneut sieben lange Jahre auf das nächste reguläre Studio-Album warten lassen.

Stormhammer – Scars Of The Abyss: https://youtu.be/rawNaVVzmXs?si=ZOABschXX9_n6b3b

Lineup:

M. Nox – Vocals
Phil Meyer – Guitar, Backing Vocals
Christos Efstathiou – Guitar
Ashley Guest – Drums
Horst Tessmann – Bass, Backing Vocals

Label: ROAR! / Reigning Phoenix Music

VÖ: 17. Juli 2026

Spieldauer: 42:23

Titelliste:

  • Beware
  • Wrath Of The Hammer
  • Ashes Of The Throne
  • Light In The Dark
  • Wheels Of Eternity
  • Guardians Of The Night
  • Veil Of Fire
  • Scars Of The Abyss
  • Shattered Dominion
  • The Dune
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