Chris Horses & The Slow Smoke – Nowhere Bound

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 9/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8,6/10

Nicht nur in den US-amerikanischen Südstaaten wird Southern Rock gespielt. Nein auch in Südeuropa. Das Quartett Chris Horses & The Slow Smoke stammt aus Italien. 2024 wurde das Debüt-Album „Sad Songs & Dark Beer“ über das unabhängige Label Devil’s Fork Records veröffentlicht. Diesem Label ist die Band treu geblieben und veröffentlicht nun ihr Zweitwerk „Nowhere Bound“.

Das Kurzwort für SLOw SMOke „SLOSMO“ steht Pate für den Titel des Auftaktsongs. Zu Beginn sind ruhige, akustische Gitarren zu hören. Genau so ruhig ist der Gesang Chris Horses. Ein sehr besinnlicher, balladesker Track. Aber später kommen Schlagzeug Bass und elektrisch verstärke Gitarren hinzu. Bei „White Flag“ schon rockiger zu Werke. Man wird sofort animiert mit dem Kopf zu wippen. Ein starkes Gitarren-Solo im zweiten Teil ist die Krönung des Songs. Etwas ruhiger dafür mit viel Country Appel kommt „Rocks On The Street“ daher. „If I Broke Your Heart“ ist ein mitreißender Rock Song mit dem typischen Südstaaten-Flair. Später wird zeitweise sehr ruhig mit einer Gitarren-Melodie, bei der man getrost die Augen schließen und träumen sollte. Bei dem stampfenden Country-Song „Cheeserolling“ kann man sich gut vorstellen, wie ein Käse über die Wiesen gerollt wird. Ein Banjo unterstreicht den Southern Folk Einschlag. Bei „The Party’s Gone“ ist der Name Konzept. Die Musik sollte auf jeder Party für große Stimmung sorgen. Nein, nicht nur auf Wacken stellt sich die Frage „Shine Or Rain“. Angetrieben vom Banjo kann man mitschunkeln. Mit „Feel It Coming“ wird erneut in den klassischen Südstaaten-Rock gewechselt. Dabei wird selbstverständlich viel Lebensfreude verbreitet. Erneut wird leicht und locker ein Gitarren-Solo eingebaut. Die Allman Brothers Band lässt grüßen. Chris Horses singt hier im Duett mit einer Sängerin. Wer sie ist, wird jedoch leider nicht erwähnt. Die Rock-Ballade „Goddamn Love Song“ startet mit einer tiefen Bass-Melodie, der sich später die Gitarre zugesellt. The abbreviation for SLOw SMOke, ‘SLOSMO’, provides the inspiration for the

Man mag fast nicht glauben, dass „Nowhere Bound“ nicht aus den amerikanischen Südstaaten stammt. Doch halt, das ist nicht ganz korrekt. Der authentische Sound wurde immer hin im The Kitchen Sink Studio in Santa Fe (Texas) von Jono Manson gemastert. Das Ergebnis sind gut 40 Minuten feinster Country und Southern Rock, bei dem viele Einflüsse zu hören sind, von Neil Young über The Allman Brothers, Jason Isbell, Blackberry Smoke bis hin zu Willie Nelson.

Chris Horses & The Slow Smoke – Cheeserolling (Official Audio): https://youtu.be/_ANq2dhtb_w?si=6hJGJR0boTIMDKGC

Lineup:

Chris Horses (Cristian Secco) – Electric and Acoustic Guitar, Lead Vocals
Gianluca Zanibellato – Electric Guitar, Banjo, Backing Vocals
Andrea Vanacore – Bass, Backing Vocals
Federico Patarnello – Drums, Backing Vocals

Label: Devil’s Fork Records

VÖ: 18. September 2026

Spieldauer: 40:53

Titelliste:

  • SLOSMO
  • White
  • Rocks On The Street
  • If I Broke Your Heart
  • Cheeserolling
  • The Party’s Gone
  • Shine Or Rain
  • Feel It Coming
  • Goddamn Love Song
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