Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 9/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 9/10
Kingcrown aus Nizza (Frankreich) existieren seit 2015, zunächst bis 2018 unter dem Namen „Öblivïon“. Dann erfolgte die Umbenennung. Die korrekte Schreibweise ist auch noch etwas unklar. In meinem Review zu „Nova Atlantis“ verwendete ich noch „KingCrown“. Vielleicht stand es ja seinerzeit so im Pressetext. So 100%ig konnte mich der Power Metal auf dem Album nicht überzeugen. Wenn man „Resilience“ (unter dem Namen „Öblivïon“) mitzählt, dann ist „Moonfall“ das fünfte Album der Band. Abgemischt und gemastert wurde es von Simone Mularoni in seinem Domination Studio.
Das Album startet mit dem energiegeladenen Titelsong „Moonfall“. Schöne Melodie trifft auf facettenreichen, leicht kratzigen Gesang. Noch melodischer, aber auch rhythmischer wird es bei „Nothing“. Es hat einige Jahre gedauert bis sich die Musiker mit „We Are Kingcrown“ eine Bandhymne auf den Leib geschrieben haben. Diese dürfte dank der Eingängigkeit und der mitreißenden Melodie sowie des Mitsing-Refrains zu einem der Höhepunkte bei Live-Auftritten werden. Und was sie mit der Textzeile „We are Metal, we are Kingdrown“ so eindrucksvoll beschrieben haben, ist beim nachfolgenden „A Thousand Years“ Konzept. Hier wird so richtig losgepowert. Auch der Gesang wirkt hier noch etwas rauer. Das setzt sich bei „Rise Of The Machines“ fort. Helloween lassen grüßen. Harte Riffs, hohes Tempo und ein Refrain zum Mitsingen sorgen bei „All United“ für einen weiteren Höhepunkt. Auch das epische „Lost Horizon“ liefert einen großartigen Chorus. Obwohl die Franzosen mit den Synthies durchaus etwas sparsamer umgehen sollten. „Oblivion Resilience“ ist der wohl eingängigste Song des Albums, ohne sich dabei am Mainstream anzubiedern. Im Anschluss geht es „Back To The 80’s“. Kingcrown huldigen hier der Epoche, dem sie offensichtlich ihre musikalische Sozialisierung verdanken. Dabei kommen die Twin-Gitarren sowie der mehrstimmige Chorgesang deutlich zur Geltung. Zum Abschluss bietet die Hymne „Beyond The Stars“ jede Menge Epik.
Auf „Moonfall“ hört man meines Erachtens deutlich mehr Eigenständigkeit. Das kommt dem Gesamt-Sound und somit dem Hörspaß zugute. Simone Mularoni hat bei der Produktion einen guten Job gemacht und für satten, klaren Sound gesorgt. Daumen hoch!
Kingcrown – Nothing: https://youtu.be/_-EbQJn32Mo?si=R06ps9J6UXeKUUmy
Lineup:
Jo Amore – Vocals
David Amore – Drums
Sébastien Chabot – Bass
Bob Saliba – Guitar
Ced Legger – Guitar
Label: Rockshots Records
VÖ: 04. September 2026
Spieldauer: 45:02
Titelliste:
- Moonfall
- Nothing
- We Are Kingcrown
- A Thousand Years
- Rise Of The Machines
- All United
- Lost Horizon
- Oblivion Resilience
- Back To The 80’s
- Beyond The Stars


