Course Of Fate – Behind The Eclipse

Bewertung
Album (40%): 7/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8/10

Course Of Fate stammen aus der norwegischen Stadt Fredrikstad und wurden bereits 2003 gegründet. Seitdem zelebrieren sie in wechselnden Besetzungen progressiven Metal. Lediglich Gitarrist Kenneth Henriksen ist seit den Anfangstagen dabei. Nach mehreren Demos und der EP „Cognizance“ (2013) erschien erst 2020 das Debüt „Mindweaver“ – ein Konzept-Album, das von Kritikern mit Alben wir „Operation Mindcrime“, „Scenes From A Memory“ oder auch „The Wall“ verglichen wurde. Nach „Somnium“ (2023) folgte im Januar das dritte Album „Behind The Eclipse“. Das ist zwar kein neues Konzept-Album, aber das Zusammenspiel von Dunkelheit und Licht spielt eine zentrale Rolle und zieht sich als roter Faden durch die Songs.

Für mich ist „Memories“ ein verzichtbares Intro mit Gitarren-Akkorden und einer Sprechstimme. Der Übergang zum Titel-Song „Behind The Eclipse“ erfolgt nahtlos. Doom-Gitarren und das Schlagzeug sorgen für höhere Härtegrade. Dieser ist mit fast zehn Minuten Spielzeit ein düstere Metal-Monster. Obwohl im Midtempo-Bereich angesiedelt, sind Melodie und Rhythmus durchaus abwechslungsreich. Der Gesang wirkt äußerst gefühlvoll und emotionsgeladen. „Sky Is Falling“ ist ein klein wenig schneller, mit harten Riffs. „So It Goes“ (an andere Stelle fand ich „And So It Goes“) klingt weniger düster, vor allem auch dank der harmonischen Gitarren-Akkorde und der warmen Gesangsstimme. Aber immer wieder schlagen dunkle Riffs durch. Ein Wechselbad der Gefühle. „Acolyte“ wird durch einige Piano-Klänge eingeleitet. Dann wird es erneut sehr düster, aber auch deutlich schneller. Das Schlagzeugspiel und die schnellen Riffs treiben an. Aber auch später sorgt das Piano hin und wieder für ruhigere Passagen. Nach Piano folgen Synthie-Klänge als Einleitung und Gestaltungs-Element bei „Hiding From The Light“. Die Riffs sorgen jedoch weiter für ein gerüttet Maß an Düsternis. „Don’t Close Your Eyes“ hat eine äußerst melodische Einleitung. Später ist der Gesang ist sehr ruhig und wird von einem Cello begleitet. Eine besinnliche Ballade mit nahezu minimaler Instrumentierung. Der Schlusssong „Neverwhere“ startet ebenfalls ruhig mit akzentuiertem Schlagzeugspiel. Das alles ist Teil eines Steigerungslaufes, der aber den Midtempobereich kaum verlässt. Obwohl die Gitarren wuchtiger daherkommen und das Schlagzeug ballert.

Die einzelnen Songs bewegen sich zumeist zwischen Downtempo und Midtempo. Richtige Kracher sind Fehlanzeige. Dadurch wirkt „Behind The Eclipse“ teilweise etwas langatmig. Das abwechslungsreiche Songwriting und diverse schöne Melodien und harte Riffs können dieses Manko nicht vollständig wettmachen. Hier gibt es für Course Of Fate durchaus noch Luft nach oben. 

Course Of Fate – Acolyte: https://youtu.be/dxpAr4cNJdo?si=NW1w5Mvshb853yKD

Lineup:

Eivind Gunnesen – Vocals
Kenneth Henriksen – Guitars
Fredrik Jacobsen – Guitars
Per-Morten Bergseth – Drums
Torstein Haakafoss – Bass

Label: ROAR – Rock of Angels Records

VÖ: 30. Januar 2026

Spieldauer: 45:21

Titelliste:

  • Memories
  • Behind The Eclipse
  • Sky Is Falling
  • So It Goes
  • Acolyte
  • Hiding From The Light
  • Don’t Close Your Eyes
  • Neverwhere

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