Animamortua – Gods Among Us

Gods Among Us Front CoverBewertung: 7,5/10

Eigentlich liegt die Veröffentlichung von „Gods Among Us“ schon eine Weile zurück. Aber weil Animamortua gerade beim Empire Metal Festival in Belgrad (Serbien) aufgetreten sind, wurde auch das 2023er Album noch einmal promotet. Gegründet wurde die Band 2015. Und seitdem ist offensichtlich auch das Lineup stabil. Eine beeindruckende Leistung. Im selben Jahr wurde auch die EP „State Of Chaos“ veröffentlicht. Seitdem war es ruhig. Im Vorfeld der Veröffentlichung des Debüt-Albums erschienen zwei Single-Auskopplungen. Ich konnte die Band im Jahr 2017 beim Metal Over Malta Festival live erleben.

Band Photo_„Blackhole“ startet mit dunklem Sound und getragenen Melodien. Aber nein, das ist kein Doom. Später wechselt es in Richtung Power Thrash. Mit treibendem Schlagzeug und bratenden Gitarren. Der Gesang klingt zum Teil schräg aber zumeist kraftvoll. Hohe Metal Screams werden immer wieder eingebaut. Alles in allem ist die Musik äußerst energiegeladen. Die Twin Guitars wechseln sich bei den Soli ab. Auch wenn hin und wieder Industrial Gadgets zu hören sind („Dark Matter“), ist doch die harte Gitarrenarbeit, das anpeitschende Schlagzeug und der Gesang, irgendwo zwischen Thrash und Power Metal angesiedelt, das bestimmende Element. Bei aller Knüppelei kommen aber auch die Melodie-Bögen nicht zu kurz. Der Titelsong „Gods Among Us“ bietet mit seinen cleanen Gitarren einen Höhepunkt. Obwohl auch hier später das Tempo anzieht, bietet er eine wohltuende andere Klangfarbe. Danach folgt das dreisätzige Monumentalwerk „Lunar Sentinel“. Vor allem der erste Teil („Inside The Machine“) überrascht mit seiner balladesken bzw. hymnischen Ausrichtung. Das zeigt, dass die Malteser auch anders können.

Ich hatte ja bereits ein Genre für „Gods Among Us“ „erfunden“ – Power Thrash Metal. Ich denke, das umschreibt es recht gut, was auf dem Album zu hören ist. Und immer wieder kann man ausgefeilte Gitarren-Soli hören. Sicherlich die Mixtur ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man sich damit angefreundet hat, kann man diese knappe Stunde durchaus genießen.

Animamortua – Dying Universe: https://youtu.be/zGbD3Pzn_Xc?si=NiWjJVfZSUbBV_yC

Lineup:

Steven Azzopardi – Bass
Josef Bray – Drums
Emanuel Portelli – Guitars
Clayton Cini – Guitars
Juan Xerri – Vocales

Label: Underground Symphony

VÖ: 20. Oktober 2023

Spieldauer: 58:04

Titelliste:

  • Blackhole
  • Dark Matter
  • Dying Universe
  • Heliocentric Affair
  • Gods Among Us
  • Lunar Sentinel I – Inside The Machine
  • Lunar Sentinel II – Operation SIN
  • Lunar Sentinel III – Dystopian Earth

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