Sands of Eternity – Beyond The Realms Of Time

CoverBewertung
Album (40%): 8/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8/10

Sands of Eternity sind der Nachfolger von Hourglass Sands of Eternity, besser bekannt als Hourglass SOE, die ursprünglich 1996 in Athen – Griechenland gegründet wurden. Hourglass SOE veröffentlichten nach zwei Demos ihr erstes – und letztes – Album („Journey To Infinity“ – 2002) und lösten sich danach auf. Trotzdem schrieb Gitarrist und Hauptsongwriter Ioannis Ioakimides auch in Jahren danach weiterhin Metal Songs. Als er genügend Material zusammen hatte, startete er mit den Album-Aufnahmen. Das Resultat dieser Arbeit, „Beyond The Realms Of Time“, liegt nun vor.

BandMit „Still Awake“ starten die Griechen rhythmisch in das Album. Melodischer Power Metal, bei dem man immer wieder die Double Bass hören kann. Sänger Michael “Dice” Papadakis vermag von Anfang zu überzeugen. Bei „Enlightened (Mighty Warrior)“ drängen sich dann zunächst die Keyboards in den Vordergrund, ohne jedoch den Sound zuzukleistern, wie ich es in letzter Zeit leider zu oft gehört habe. Dominierend sind auch hier die Gitarren und das Schlagzeug, während der Bass für den tieftönigen Unterbau sorgt. Ein ausgiebiges Gitarren-Solo ist dann das Sahnehäubchen. „The Hitman“ legt beim Riffing noch einen Zahn zu. Und druckvoll geht es weiter mit „Faded“. „Red Flag“. zeigt das Sands of Eternity auch großartige Hymnen komponieren können. „Desire“ ist die obligatorische Ballade des Albums. Dice singt äußerst gefühlvoll und wird zunächst von akustischen Gitarren sowie Streichern begleitet. Später setzt die Rhythmus-Abteilung druckvoll ein. Das Gitarren-Solo gegen Ende sorgt für mehr Geschwindigkeit und konterkariert somit den balladesken Hauptteil. „Shadows Of Light“ ist dann wieder klassischer Power Metal in der Tradition von Stratovarius oder Sonata Arctica. „A Different Way“ startet zunächst mit Industrial Klängen, die aber schnell von schwer-metallischen Riffs abgelöst werden. Mit der von Keyboards und Gitarren-Soli geprägten Hymne „So Far Away (A Soldier’s Cry)“ und dem leicht progressiven Kracher „Beyond The Limits“ klingt das Album dann aus.

Es ist nicht neu, was Sands of Eternity uns hier anbieten. Aber sehr gut umgesetzt. Die Musiker versuchen in die großen Fußstapfen von Band wie den bereits erwähnten Stratovarius oder Sonata Arctica, aber auch Helloween, Hammerfall  zu treten. Und das gelingt ihnen recht gut. Ein überaus gelungenes Comeback.

Sands Of Eternity – Shadows Of Light: https://youtu.be/QMqzlwoun18

Lineup:

Ioannis Ioakimides- Guitars
Michael “Dice” Papadakis – Vocals
Thanassis Skoutelis – Bass
Vangelis Kalentzis – Keyboards
Michael Skoutelis – Drums
Kostas Nanos: – Guitars

Label: Symmetric Records

VÖ: 06. Mai 2022

Spieldauer: 48:27

Titelliste:

  • Still Awake
  • Enlightened (Mighty Warrior)
  • The Hitman
  • Faded
  • Red Flag
  • Desire
  • Shadows Of Light
  • A Different Way
  • So Far Away (A Soldier’s Cry)
  • Beyond The Limits

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