Light By The Sea – Only Death Makes Icons

CoverBewertung: 7/10

Es ist ein ungarisch-niederländisches Gemeinschaftsprojekt, Light By The Sea. Dieses Projekt ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Eszter Anna Baumann (Ann My Guard) und Davy Knobel (Outside Revelation, Cloudmen).

Dieses Album zusammen zu schreiben war das größte musikalische Abenteuer, das wir je erleben konnten. Während wir in unserer Wohnung festsaßen, waren wir von großen Ikonen des öffentlichen Lebens umgeben, die uns zu unserer Musik und unseren Texten inspiriert haben.

So die beiden Masterminds. Da ich zumindest Eszter schon einige Male live erlebt hatte und mich von ihren gesanglichen und musikalischen Fähigkeiten überzeugen konnte, war ich auch hier ein interessierter Zuhörer. Auch wenn die im Pressetext genannten musikalischen Grundlagen nicht unbedingt in meinen normalen Musik-Geschmack passen (Rock-, Avantgarde- und Volksmusik-Elemente mit eingängiger Pop-Atmosphäre).

bandDer Opener “A Transition In Time” rockt schon ganz gut los. Melodischer Rock, ohne echte Gesang. Von Sängerin Eszter Anna Baumann sind lediglich einige Vokalisen zu hören, die aber kaum eine Chance gegen die Instrumente haben. Dafür hört man ihre Stimme bei “Mr. Wonderman” umso deutlicher. Klingt irgendwie nach Dark Rock. Angenehm zu hören. “Hollywood Vampire” hat nichts mit dem Nebenprojekt von Alice Cooper zu tun. Ein ruhiger Pop-Song. Wobei, mit dem was man landläufig mit Pop-Schmonzetten verknüpft, ist der Song nicht vergleichen. Dafür sorgt allein schon die wandlungsfähige Stimme von Eszter. Bei “Little Jeane” sorgen die akustischen Gitarren für eine beachtliche Folk-Schlagseite. Auch das akustische Zwischenspiel “Lupercalia In Neptune’s Temple” ist wohl eher im Folk (-Rock) angesiedelt. Bei “Willow Creek” kommt etwas Southern Rock Atmosphäre auf. Schöne Pop-Melodien bieten auch “Eleanor” und “Crimson Sugar”. Dafür wir bei “Where Have The Dandies Gone” wieder etwas heftiger gerockt, in Richtung Alternative. Gitarren mit Wah-Wah-Effekt drängen sich in den Vordergrund. Den Abschluss macht ein Song mit dem etwas sperrigen Titel “Chelsea Is A Mermaid And She’s Soaking In”. Ruhige Klänge, Key und Synthie Soundspielereien.

“Only Death Makes Icons” ist fernab von dem, was die blonde Sängerin bisher produziert hat. Kein Metal, dafür Pop- und Folk-lastig. Ein Album für besinnliche Stunden. Die Formulierung “musikalisches Abenteuer” umschreibt tatsächlich den Sound, den man hier hören kann. Man sollte sich die Zeit nehmen, die Musik zu genießen und dabei tief zu entspannen.

Lineup:

Eszter Anna Baumann
Davy Knobel

Vocals: Eszter Anna Baumann, Eddy Bopp
Bass: Kai Liebrand (Track 3,4,6,7,8), Eszter Anna Baumann (Tracks 1,2), Davy Knobel (Track 5,9,10)
Guitars: Davy Knobel Drums: Dirk Schonk, Stephen van den Dolder (Track 10)
Keys: Eszter Anna Baumann, Eddy Bopp, Davy Knobel
Flute: Eszter Anna Baumann
Additional Percussions: Davy Knobel

Label: Selbstrelease

VÖ: 22. Oktober 2021

Spieldauer: 40:52

Titelliste:

  • A Transition In Time
  • Mr. Wonderman
  • Hollywood Vampire
  • Little Jeane
  • Lupercalia In Neptune’s Temple
  • Willow Creek
  • Eleanor
  • Crimson Sugar
  • Where Have The Dandies Gone?
  • Chelsea Is A Mermaid And She’s Soaking In

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