Bewertung
Album (40%): 8/10
Cover-Art (20%): 9/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,6/10
Drei Jahre sind vergangen, da haben Signum Regis aus Bratislava (Slowakei) ihr bis dato letztes Studio-Album „Undivided“ veröffentlicht. Im vergangenen Jahr folgte die remasterte Version ihres zweiten Albums „The Eyes of Power“ (2010). Im Jahr 2024 hatte ich die Gelegenheit den Bandgründer Ronnie König zu interviewen. Im Oktober können sich die Fans mit „Beyond Spacetime“ auf neues Material freuen. Während die Rhythmus-Abteilung seit „Undivided“ verändert ist, gab es einen Wechsel am Mikrophon. Neuer Sänger ist nun Mayo Petranin. Aber nein, so neu ist er nicht, er stand bereits zwischen 2014 und 2018 am Mikrophon. Aber auch weitere bekannte Namen sind auf dem Album zu hören, wie Jota Fortinho Signum Regis 2019-2025) Ripper Owens (ehemals Judas Priest), Matt Smith (Theocracy), Ralf Scheepers (Primal Fear) und Johnny Gioeli (Hardline, Axel Rudi Pell) u.v.a.
Bei „Time To Pay“ scheinen Signum Regis neue Geschwindigkeits-Rekorde aufstellen zu wollen. Schlagzeuger Jaro Jančula und Gitarrist Filip Koluš treiben ihre Mitstreiter gnadenlos voran. „Back To Zero“ ist dann etwas ruhiger und sehr rhythmisch, aber nicht weniger kraftvoll. Der Refrain ist sehr melodisch. Bei „Free Again“ nehmen die Slowaken dank des druckvollen Schlagzeug-Spiels wieder Fahrt auf. Erneut ist ein eingängiger Refrain zu hören. „Throne Of Gold“ von Ronnie König und seinem Bassspiel eingeleitet. Der ruhige und eingängige Song wird von ausdrucksstarkem Gesang geprägt. Das geniale Gitarren-Solo spielt kein geringerer als Victor Smolski (Almanac, ex-Rage). Mit „Midnight Train“ folgt eine wunderschön besinnliche Ballade. Streicher und akustische Gitarren begleiten den Sänger. Aber der Titel-Track „Beyond Spacetime“ beendet diese besinnliche Phase. „Into The Rabbit Hole“ wird von einigen Industrial Klängen eingeleitet. Diese sind auch später zu hören, der Gesang wird teilweise technisch verfremdet. Aber spätestens beim Refrain wird es melodisch und die Fans werden zum Mitsingen aufgefordert. Bratende Gitarren-Riffs leiten „Echoes Of Glory“ ein. Daraus entwickelt sich ein rhythmischer Song. Der Gesang klingt zum Teil leicht kratzig. Mit „Demon Lord“ geht es zurück in den Hochgeschwindigkeits-bereich. Die schnellen hohen Riffs wirken ein wenig hektisch. Dann treibt das Schlagzeug an und eine Bass-Linie unter funky Gitarrenklänge. Bevor ruhiger Gesang einsetzt, begleitet vom Bass. Mit „Waterfall“ hat es eine weitere Ballade auf das Album geschafft. Auch hier ist weitestgehend eine recht minimalistische Instrumentierung zu hören. Erst gegen Ende wird es ein wenig druckvoller. Synthies. schnelle Gitarren-Riffs hartes Schlagzeug leiten „Morning Dawn“ ein. Dan sorgen Gitarren-Riff und hektisches Schlagzeug für ein hohes Tempo. Dazu erschallen hohe Metal-Screams. Trotz einiger hymnischer Passagen hat der Song eine kräftige Thrash-Schlagseite. Speed Metal gibt es zum Abschluss mit „A Dream Or Two“.
Auf „Beyond Spacetime“ sind acht (!) verschiedene Sänger zu hören. Dieser riesige Aufwand ist wohl damit zu erklären, dass Signum Regis im kommenden Jahr ihr 20jähriges Band-Jubiläum begehen und ihre Fans vorab schon darauf einstimmen wollen. Das achte Studiowerk „fühlt sich bereits wie eine Art Best-of-Reise durch ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an“, wie man im Pressetext nachlesen kann. Neben dem herausragenden Gesang ist vor allem das facettenreiche Songwriting hervorzuheben. Und Miro Kiiski (Beast in Black, Hypocrisy u. a.) sorgt mit seinem Mastering für einen glasklaren Sound.
Signum Regis – Echoes Of Glory: https://youtu.be/RUnLg5vd-4M?si=Bd4wh28MNv2CIetk
Lineup:
Mayo Petranin – Vocals
Filip Koluš – Guitar
Ronnie König – Bass
Ján Tupý – Keyboards, Backing Vocals
Jaro Jančula – Drums
Label: Fireflash Records / Edel
VÖ: 09. Oktober 2026
Spieldauer: 51:08
Titelliste:
- Time To Pay
- Back To Zero
- Free Again
- Throne Of Gold
- Midnight Train
- Beyond Spacetime
- Into The Rabbit Hole
- Echoes Of Glory
- Demon Lord
- Waterfall
- Morning Dawn
- A Dream Or Two


