Interview mit theNAME (Niederlande)

English version see below

Vielen Dank für dieses Interview mit mir. Bitte stellt Euch und die Band kurz vor.

SMALL_theNAME_promo_2014H: Hallo! Es ist uns eine Freude Smiley Ich heiße Hadassa und ich bin die Lead-Sängerin von theNAME.
S: Hallo! Ich bin Silas, der Gründer von theNAME und einer der Gitarristen.
J: Hey, ich bin Jasper, der Schlagzeuger der Band.
H: theNAME hat hart gearbeitet in den letzten Jahren. Wir sind aus den Niederlanden und wir haben 3 Demos, eine EP und ein Album in voller Länge veröffentlicht. Wir haben mit Bands wie Epica, Delain, ReVamp, Huntress, Stream of Passion, Krypteria und Serenity gespielt. Im vergangenen Jahr tourten wir mit Tarja durch Europa. Ich glaube, wir spielten die meisten Shows dieser Tour in Deutschland Smiley
12154623774_e7dca6d350_zWir lieben es zu rocken und wir sind für unsere energiegeladenen Live-Auftritte bekannt. Wir verbinden melodischen, dynamischen Frauengesang mit rauen Gitarrenriffs, groovigen Bass und detailreiches Schlagzeug. Aber nicht in der traditionellen Weise Zwinkerndes Smiley Wir präsentierten unsere neuesten Album mit Epica Schlagzeuger Arien van Weesenbeek (und fanden Jasper danachZwinkerndes Smiley) und haben dank der Veröffentlichung bei V2 Records unterschrieben. Zu dem Album haben wir unser erstes und zweites Musikvideo zu den Songs „Imperfect“ und „Draw the Line“ veröffentlicht. Im Moment arbeiten wir an einem neuen Album und wir freuen uns sehr darüber.

Der Bandname „TheName“ ist etwas ungewöhnlich. Warum habt Ihr diesen Namen gewählt?

S: Ich wollte einen Namen, eine bestimmte Haltung ausdrückt wie wir sind, der Name im Metall. Deshalb habe ich diesen gewählt.

Eure EP hat den Titel „Enchained“ und das Album heißt „Unchained“. Wie kam es zu dieser Namensgebung? Stehen EP und Album in einer Beziehung zueinander?

12152152466_19ae026382_zH: Ja, das tun sie. Als ich die Texte von „Enchained“ schrieb, befand ich mich in einer anderen Phase meines Lebens, als zu der Zeit, als ich „Unchained“ schrieb. Während ich als Persönlichkeit gewachsen bin, wuchs „Enchained“ zu „Unchained“. Die Songs auf dem Album handeln von diesem Vorgang. Tatsächlich meine persönliche Entwicklung.

Ich habe in Eurer Vita gelesen, dass die theNAME vier Alben veröffentlicht haben. Aber ich kenne nur die EP „Enchained“ und das Album „Unchained“. Auch in Eurem Online-Shop kann ich nur diese beiden zu finden. Könnt Ihr diesen Unterschied erklären?

12151901043_0c2862d08a_zJ: Nun, die ersten Alben vermittelten ein anderes Gefühl. Uns gefällt die Art und Weise, wie wir jetzt besser klingen besser; reifer. Jede Band muss ihren eigenen Sound entwickeln, und ich glaube, wir sind an dem Punkt, wo wir einen sehr einzigartigen Stil erreicht haben. Mit dem neuen Album, möchten wir den gleichen Weg wie bei „Unchained“ einschlagen, aber auch einige neue Gebiete ausprobieren, um ein noch vielfältigeres und dynamischeres Album zu aufzunehmen.

Eure Songs sind sehr abwechslungsreich, man kann doomige Gitarren hören „Zest“ klingt ein bisschen wie Latin Rock. In „Into My Dream“ sind gregorianische Gesänge zu hören, aber auch Growls. „Fight“ erinnert mich manchmal an Speed Metal. Woher nehmt Ihr die Inspiration für eure Musik?

S: Eigentlich schreibe ich, was mir gefällt. Ich mag alle Arten von Metal und Rock, ich mag alle Arten anderer Musik, aber wenn ich mit dem Schreiben anfange lasse ich mich treiben. Ich denke, dass es vom Tag und meiner Stimmung, welche Stilelemente ich nutze.
12151687773_383dfbc89f_zH: Wir alle mögen eine Vielzahl von Musikstilen, aber für theNAME wählen wir Metall. Ich denke, wir haben bestimmte Aspekte in unseren Songs, damit sie wie theNAME klingen zu. Ich denke, das macht es einfacher, Vielseitigkeit zu erreichen.
J: Es ist gut, einen „abwechslungsreichen“ Sound zu haben denn dann kannst Du immer das tun, was Du tun möchtest. Für Schlagzeuger ist wirklich schön, weil ich zwischen soft, heavy, groovenden und schnellen Parts regelmäßig wechseln kann. Dadurch bleibt die Sache interessant, und Du bleibst kreativ.

Wie läuft bei Euch das Songwriting ab? Werden Ideen von allen Bandmitgliedern Teil der Songs?

12154511984_7014500cb5_zS: Bisher habe ich fast alles selbst geschrieben. Ich wollte schon immer, dass wir zusammen schreiben, aber aus irgendeinem Grund, hat das nicht funktioniert. Aber seit Hadassa bei theNAME ist, schreibt sie meist ihre Gesangslinien, einige meiner Growls und alle Texte selbst. Meistens sende ich ihr sende einen Song, der fast fertig ist und dann vollendet sie ihn. Manchmal schickt sie mir nur eine Gesangsmelodie, und ich suche nach der richtigen Instrumentierung die dazu passen. Jetzt schreiben wir eine neue CD und Jasper hilft bei den Drum-Parts.

Hadassa Dein Gesang ist manchmal ruhig und besinnlich, aber auch rockig und manchmal rau. Nimmst Du Gesangsunterricht, um Deine Stimme zu trainieren?

Ich hatte. Jetzt muss ich nur meine Übungen durchführen, damit meine Stimme kräftig bleibt. Ich benutze Teile der Techniken, die bei mir funktionieren. Obwohl, was mir am besten geholfen hat, ist, dass ich gelernt habe, dass Singen viel mit Gefühlen zu tun hat, und den Mut sich gehen zu lassen. Ich liebe es so weich wie möglich zu singen, so laut ich kann, und alles dazwischen. Obwohl wir technische Musik machen, sind wir sehr romantische Musiker. Musik muss aus dem Herzen kommen. Es langweilt mich, wenn ich Musiker höre, die ausschließlich Technik nutzen. Ich liebe es, wenn Sänger den Mut haben, sie selbst zu sein und auch klingen wie sie selbst. Ich liebe es, wenn Musiker wagen, sie selbst zu sein und wie sie selbst klingen. Das ist, was ich bei theNAME mochte, als ich sie zum ersten Mal hörte: Silas‘ Gefühl.

Wie seid Ihr zur Musik, speziell zum Heavy Metal gekommen? Habt Ihr eine musikalische Ausbildung absolviert?

S: Ich habe keine musikalische Ausbildung, mit Ausnahme des Grundgitarrenunterrichts. Ich habe eigentlich als Schlagzeuger angefangen, aber wegen der Nachbarn gab es keine Möglichkeit genügend zu üben, so nahm ich die Gitarre. Keine Ahnung, woher meine Vorliebe für Metal stammt, jetzt mag ich alle Arten von Musik um ehrlich zu sein, aber, als ich jung war, war es nur Metal.

H: Als ich das erste Mal auf der Bühne stand, war es nicht um zu singen, sondern um in Theaterstücken mitzuspielen. In einem der Stücke, bei denen ich beteiligt war, habe ich gesungen und die Zuschauer gaben mir viel Anerkennung dafür. Die Jahre vergingen und in meinen frühen Zwanzigern beschloss ich, keine Zeit mehr ins Theaterspielen zu investieren, sondern ich wollte zur Musik wechseln. Ich begann das Studium der Musikwissenschaft und wollte in einer Band mitspielen. Anfangs fand ich eine Stoner-Rock-Band, dann gründete ich eine Mädchen-Rockband und zufällig haben theNAME mich entdeckt. Nach dem Vorsingen für theNAME war ich in meiner ersten Metal-Band und alles fügte sich zusammen. Ich bin seit Jahren die Sängerin von theNAME.

J: Ich begann mit Nachspielen von Rockmusik wie Deep Purple und Led Zeppelin. Ich habe sehr schnell zum Heavy-Metal gewechselt, weil es ein anspruchsvolles Genre mit vielen verschiedenen (technischen) Elementen ist. Ich nahm etwas Schlagzeugunterricht, aber am Meisten habe ich durch das Nachspielen und Anhören von Bands gelernt.

Ich habe Euch im Januar letzten Jahres in Hamburg im Rock Café St.Pauli gesehen. War ein tolles Konzert. Können Eure deutschen Fans und kann ich darauf hoffen, dass Ihr nach dem Release Eures neuen Albums auch wieder durch Deutschland touren werdet?

H: Ah, danke! Wir werden unser Bestes geben, wir lieben es, in Deutschland zu spielen!

Vor einigen Monaten hat Autorin, Metal Fan , Journalist und Promoter Jill Hughes Kirtland das Buch „Not Just Tits In a Corset: Women in Metal“ veröffentlicht. Sie beschreibt, wie schwer es Frauen im Metal haben und gegen welche Vorurteile sie kämpfen müssen. Hadassa, hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie gehst Du damit um?

H: Ich habe nicht wirklich irgendwelche Probleme damit, eine Frau im Metal zu sein. Ich weiß nicht, ob die Menschen Vorurteile über mich als Frau haben. Und wenn sie es tun, dann interessiert mich das nicht wirklich Smiley Ich mache nur das, was mich glücklich macht, in der Hoffnung, dass ich damit auch andere Leute glücklich machen kann .

Hadassa, Silas, Jasper. Vielen Dank für dieses Interview.

Keine Ursache! Wir freuen uns auf eine ganz neue CD, auf ein neues Musikvideo und viele Gigs um gemeinsam zu rocken. Smiley Folgt uns auf unseren Webseiten und bleibt am Ball!

Danke!

https://www.facebook.com/theNamerockmetal?ref=br_rs&pnref=lhc
http://www.thename.nl/



Thank you very much for doing this interview with me. Please shortly introduce yourself and the band.
SMALL_theNAME promo 2014H: Hey there! It’s our pleasure Smiley My name is Hadassa and I am the lead singer of theNAME.
S: Hi! I’m Silas, founder of theNAME and one of the guitar players.
J: Hey, I’m Jasper, the drummer of the band.
H: theNAME has been working hard, these past years. We are from the Netherlands and we have released 3 demo’s, an EP and a full length album. We have been playing with bands like Epica, Delain, ReVamp, Huntress, Stream of Passion, Krypteria and Serenity. Last year we toured through Europe with Tarja. I think we played most shows of that tour in Germany Smiley We love to rock and we are known for our energetic live performances. We combine melodic, dynamic female vocals with rough guitar riffs, groovy bass and detailed drums. But not in the traditional way Smiley We presented our latest album with Epica drummer Arien van Weesenbeek (and found Jasper after Zwinkerndes Smiley) and got signed by V2 Records because of this release. With the album we presented our first and second music video of the songs “Imperfect” and “Draw the Line”. Right now we are writing a new album and we are very excited about that.

The band’s name „theNAME“ is somewhat unusual. Why did you select this name?
S: I wanted a name that has a certain attitude, like we are the name in metal. That’s why I chose this.

Your EP is entitled „Enchained“ and the album is called „Unchained“. How did it come to this naming? Do the EP and the album stand in a relationship to each other?
12154703154_d67c04507a_zH: Yes, they do. When I wrote the lyrics of “Enchained” I was in a different period of my life than when I wrote “Unchained.” If you grow as a person, “Enchained” leads to “Unchained”. The songs on the album are about that process. My own personal process, actually.

I’ve read in your Vita that theNAME have released four albums. But I only know the EP „Enchained“ and the album „Unchained“. Even in your online store I can only find these two. Can you explain this difference?
J: Well, the first albums had a different feel to them. We like the way we sound now better; more mature. Every band has to develop its own sound and I think we’ve reached the point where we have a very unique style. With the new album we like to head in the same direction as “Unchained”, but also explore some new area’s to create an even more diverse and dynamic album.

Your songs are very diversified, you can hear doomy guitars, “Zest” sounds a bit like Latin Rock. In „Into My Dream“ Gregorian chants are heard, but also growls. „Fight“ sometimes reminds me of Speed Metal. Where do you take the inspiration for your music from?
12152914355_758f27b885_zS: I actually write what I like. I love all kinds of metal and rock, I love all kinds of other music too, but when I start writing I just go with the flow. I guess it depends on the day and my mood what style elements I use.
H: We all like a lot of musical styles, but for theNAME we choose metal. I think we have certain aspects in our songs that make them sound like theNAME. I think that makes it easier to bring diversity.
J: It is good to have a ‚diversified‘ sound, because you can always do what you want to do. For a drummer this is really nice because I can alternate between subtle, heavy, groovy and fast parts regularly. That keeps things interesting and that way you stay creative.

How have you proceeded the songwriting? Are the ideas of all the band members part of the songs?
S: So far, I wrote almost everything on my own. I always wanted to write together, but for some reason that didn’t work out. Since Hadassa is in theNAME, she writes most of her vocal lines, some of my grunts and all the lyrics, though. Most of the time, I send her a song that is almost finished and then she completes it. Sometimes she sends me only a vocal melody and I will search for the right instrumental parts to go with it. Now we are writing a new cd and Jasper is helping with the drum parts too.

Hadassa, your singing is sometimes quiet and contemplative yet rocking and sometimes harsh. Do you take singing lessons to train your voice?
12151541274_537a059b7f_zI did. Now I just do my exercises to keep my voice strong. I use aspects of techniques that work well for me. Though, what might have helped me best, is that I learned that singing is a lot about feeling it, daring and letting it go. I love to sing as soft as possible, as loud as I can and anything in between. Although we make technical music, we are quite romantic musicians. Music has to come from the heart. I get so bored if I only hear musicians use technique. I love it when singers dare to be themselves and sound like themselves too. I love it when musicians dare to be themselves and sound like themselves. That’s what I liked about theNAME when I heard it for the first time: Silas’ feel.

How did you come to the music especially to heavy metal? Have you graduated from a musical education?

S: I have no musical education, except for the basic guitar lessons. I actually started as a drummer, but because of the neighbours there was no way to practise enough, so I picked up the guitar. No idea where my preference for metal originated, now I like all kinds of music to be honest, but when I was young it was only metal.
H: At first when I got on stage, it wasn’t to sing but to act in plays. One of the plays involved singing and people gave me lot of credit for it. Years went by and in my early twenties I decided I didn’t want to invest my time in the theatre world anymore, but I wanted to switch to music. I started studying musicology and I wanted to be in a band. At first I found a stoner rock band, than I formed an all girls rock band and by accident theNAME found me. After auditioning for theNAME I got myself my first metal band and everything fell into place. I have been the singer of theNAME for years now.
J: I started with playing along to rock music such as Deep Purple and Led Zeppelin. I grew into heavy metal really fast because it is a challenging genre with a lot of different (technical) elements in it. I took some drum lessons, but mainly learned to play by playing along and listening to bands.

I have seen you in Hamburg St.Pauli Rock Café in January last year. It was a great concert. Can your German fans and me hope that you will tour Germany again after the release of your new album?

H: Ah, thank you! We will do our best, we love to play in Germany!

Several months ago, author, metal fan, journalist and promoter Jill Hughes Kirtland has published the book „Not Just Tits In a Corset: Women in Metal“. She describes how hard it is for women in metal and that they must fight against prejudices. Hadassa, have you had similar experiences? How do you handle it?

H: I do not really have any problems with being a girl in metal. I don’t know if people have prejudices about me as a girl. And if they do, I honestly don’t really care Smiley I am just doing what makes me happy, hoping to share that with whoever it makes happy too.

Hadassa, Silas, Jasper. Thank you very much for doing this interview.

You are very welcome! We are looking forward to a brand new cd, a new music video and lots of gigs to rock together Smiley Follow us at our websites and stay tuned!

Thank you!

https://www.facebook.com/theNamerockmetal?ref=br_rs&pnref=lhc
http://www.thename.nl/

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