Black Paisley – Human Nature

Black Paisley - Human Nature - ArtworkBewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,8/10

Black Paisley stammen aus der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Gegründet wurde die Band 2015 und hat sich seitdem dem sogenannten New Wave Of Classic Rock (NWOCR) verschrieben. Somit wird auch gleich der Sound definiert, der den Hörer auf dem aktuellen Album „Human Nature“ erwartet. Drei CDs bzw. Vinyl-Platten wurden bisher veröffentlicht. Die Liste der Veröffentlichungen ist zwar länger. Das ist jedoch den unterschiedlichen Formaten geschuldet, die zeitversetzt erschienen sind. Somit ist „Human Nature“ das vierte Lebenszeichen der Schweden.

Black Paisley_2_photocred_Mats Vassfjord„Set Me On Fire“ startet mit kurzen a cappella Satzgesang. Aber dann sorgen beide Gitarristen für ordentlichen Druck aus den Boxen. Geradliniger Rock mit großartigem Slide Gitarren Solo. „In The Night“ hat dann eine Southern Rock Attitüde. Die Riffs und Gitarrenläufe in „Not Alone“ klingen nach Heavy Metal, die rauchige Stimme sorgt erneut für Whiskey geschwängerte Southern Rock Atmosphäre. „Promises“ besticht durch schöne Melodien, die erneut von rauchig klingendem Gesang unterlegt werden. Dazu ein Mitsing-Refrain. Bei den Gitarren-Parts von „Silent Asylum“ wird man irgendwie an frühe Scorpions erinnert. Die Riffs, die später unter dem Gesang zu hören sind, klingen dezent. Ein grandioses Gitarrensolo setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf. Blues-Rock gefällig? Man hört ihn bei „Mojo“. Der Gesang passt wunderbar dazu. Der Titelsong „Human Nature“ bietet mit seinen Riffs düster klingenden Hard Rock. „Dont Call Me A Liar“ rockt dann wieder geradeaus los. Der Gesang ist südstaatlicher, als bei vielen Vertretern dieses Genres. Und zum wiederholten Male große Gitarrensoli. Power Pop hat häufig keinen allzu guten Ruf. Bei „Hard Times“ zeigen die Schweden, wie gut das klingen kann, gemischt mit Rock- und Country-Elementen. Bei „Worlds Turning“ lassen Aerosmith grüßen. Locker und beschwingt. Und der Refrain könnte aus frühen Bon Jovi Zeiten stammen. Die Gitarren-Arbeit bei „Crazy“ sorgt für ein Happy Summer Feeling. Gute Laune Rock pur. „Set Me Free“ ist weder die Ballade von Avenged Sevenfold noch die Pop-Schnulze vom European Song Contest 2021. Nein, das ist ein krachender Rock-Song, bei dem noch einmal die Slide Gitarre voll zur Geltung kommt.

„Human Nature“ ist ein Rock-Meisterwerk. Es gibt diverse Anleihen bei Blues Rock oder Southern Rock. Viele großartige Gitarrensoli, einzigartiger Gesang. Eine fette aber durchaus ausgewogene Produktion der Songs sorgt für jede Menge Hörvergnügen. Und auch nach mehrmaligem Anhören wird es nicht langweilig. Das Album kann ich jedem Rock-Fan nur warm ans Herz legen.

Black Paisley – Mojo: https://youtu.be/wdeTq62pJrQ

Lineup:

Stefan Blomqvist – Lead Vocal, Guitars
Franco Santunione – Lead Guitar, vocals
Jan Emanuelsson – Bass
Robert Karazsi – Drums, Percussion

Label: Black Paisley AB

VÖ: 25. November 2022

Spieldauer: 44:11

Titelliste:

  • Set Me On Fire
  • In The Night
  • Not Alone
  • Promises
  • Silent Asylum
  • Mojo
  • Human Nature
  • Don’t Call Me A Liar
  • Hard Times
  • World´s Turning
  • Crazy
  • Set Me Free

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