Rascal Whack – Maliveni

ART WORK COVERBewertung
Album (40%): 8/10

Cover-Art (20%): 7/10
Songwriting (40%): 7/10
ø: 7,4/10

Man kann Griechenland durchaus als eine Hochburg des Heavy Metal bezeichnen. So stammt mit Gus G. aka Kostas Karamitroudis (Firewind, ex-Ozzy Osbourne) einer der wohl weltbesten Gitarristen aus diesem südosteuropäischen Staat. Aber auch in der Breite hat das Land viel zu bieten. Bands wie Enemy of Reality, Septic Flesh, Fallen Arise, Rotting Christ, Nightrage oder Planet of Zeus fallen mir da ein. Und viele viele mehr. Jetzt flatterte mir eine Promo zum neuen Album von Rascal Whack ins Haus. Das Heavy Rock Outfit aus der Hauptstadt Athen wurde 2013 gegründet. Zwei Jahre später erschien das Debüt “Gameroller”. “Maliveni” ist nach sechs Jahren offensichtlich der Nachfolger. Das Wort Maliveni, bedeutet „Zedern-Wald“ und ist ein Gebiet, das in den Vororten der Stadt Athen liegt.

Rascal Whack 1Klassische Riffs mit Stoner-Einschlag. Einen Sänger, an den ich mich erst gewöhnen musste. Nachdem ich diese Eingewöhnung hinter mir habe, gefällt mir der Gesang ausnehmend gut. “Carved Ignorance” ist ruhig angelegt, mit tiefen Bass-Tönen und einem herrlichen Solo der verzerrten Gitarre. Ein guter Subwoofer ist für den Genuss der Musik unabdingbar. Und das geht bei “Raging Groove” nahtlos weiter. Der Songtitel ist Konzept. Der Sound groovt im wahrsten Sinne des Wortes aus den Boxen. Diese Heavy Schlagseite mit bratenden Gitarren im Midtempo-Bereich setzt sich auch später fort. Dabei werden die einzelnen Songs aber nie langweilig. Ob “Hallucination”, “Not Enough” oder auch “Pennies From Heaven”, keine Song-Struktur gleicht der anderen. Zwischendurch wird auch mal etwas Fahrt aufgenommen (“Slipping Away”) oder eine Basslinie eingestreut (“The Fly”).

Der Sound auf “Maliveni” ist richtig fett. So wie man es auch bei einem Heavy Rock bzw. Stoner Album erwartet. Und die Griechen lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Konsequent loten sie mit ihren Songs den Midtempo-Bereich aus. Ein Album, dass man sich durchaus mehrfach anhören und bei fast jedem Durchlauf etwas Neues entdecken kann.

Rascal Whack – Pennies from Heaven (Lyric video) https://youtu.be/qbhQADaRcVQ

Lineup:

Spiros Ladas – Lead Guitar
Gregory Tourvas – Rhythm Guitar, Vocals
Stathis Skaloumpakas – Vocals
Chris Ladas – Bass
Akis Delaportas – Drums

Label: Eigenveröffentlichung

VÖ: 24. Juni 2021

Spieldauer: 36:24

Titelliste:

  • Carved Ignorance
  • Raging Groove
  • Hallucination
  • Not Enough
  • Slipping Away
  • The Fly
  • Pennies From Heaven
  • Space Cowboys

Digital-Patreon-Wordmark_Black

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.