Fatum Aeternum – Singing Songs Of Desperation

Bewertung: 6,5/10

cover Fatum Aeternum - Singing Songs of DesperationZu Israel fällt mir sofort Ophanded Land ein. Oder im Oriental Pop Bereich, die Sängerin Ofra Haza (u.a. der Chart-Hit “Im Nin’alu”, mit The Sisters of Mercy den Hit “Temple of Love”). Aber das Land hat mehr zu bieten, wie jüngst Fatum Aeternum beweisen. Die Musik dieses Rock / Metal-Projekts Verbindet Einflüsse verschiedener Genres, wobei eine dunkle romantische Atmosphäre vorherrschend ist. Die Geschichte des Projekts reich zurück bis ins Jahr 2006. In dieser Zeit wurden zwei Single, zwei Alben und drei EP’s veröffentlicht. Und zuletzt eben die EP “Singing Songs Of Desperation”.

fatum-aeternum-2020Zwei Minuten Intro bei gut 22 Minute Spielzeit? Klingt etwas oversized. Aber “Depression” ist eher ein kurzer Song, der zur eigentlichen EP hinleitet. “Prepare For War” hat Dank des Violinen-Spieles von “Evelyn Shor Gershin” einen leicht folkigen Einschlag. Stilprägend ist der Wechselgesang von Ehepaar Evelyn und Steve Gershin. Aber hier ist nicht das sonst übliche “Die Schöne und das Biest” zu hören. Beide Stimmen harmonieren recht gut miteinander. Das setzt sich bei “N.I.F.” weiter fort. Hier klingen die Gitarren aber etwas härter und eine leichte progressive Schlagseite ist zu hören. Bei “Chemicals Of Loneliness” singen die beiden teilweise in tieferen Tonlagen. Dieser melodische Song ist auch mein persönlicher Favorit auf der EP. Bei “Would” gehen die Israelis wieder sehr hektisch zu Werk, als wollten Sie alle musikalischen Stile in einen einzigen Song packen. Und beim Rausschmeißer “Toy” wird versucht, neben der Basslinie, das Hauptaugenmerk auf gesangliche Harmonien zu legen.

Ich muss gestehen. Ich bin ein wenig ratlos. OK, die Musik ist über weite Strecken durchaus gefällig. Aber irgendwie klingen die Songs ein wenig überfrachtet. So richtig kann man Fatum Aeternum auch keinem Genre zuordnen. Ein wenig Folk, ein wenig Dark Rock, ein wenig Gothic. Aber nichts wirklich richtig. Eigentlich verwundert es, dass die Band nach so vielen Jahren noch keine klare Linie gefunden hat. Dank Hilfspunkten für einige durchaus angenehm klingende Passagen und auch für die vorhandene Spielfreude, ist die Bewertung im leicht positiven Bereich.

Fatum Aeternum – Would (Lyric Video): https://youtu.be/lzRZYBV13y8

Lineup:

Steve Gershin – Bass, Percussion, Vocal
Evelyn Shor Gershin – Violin, Vocal
Alex Zvulun – Guitar
Dror Goldstein – Drums

Label: Selbstrelease

VÖ: 03. Mai 2020

Spieldauer: 22:49

Titelliste:

  • Depression
  • Prepare For War
  • N.I.F.
  • Chemicals Of Loneliness
  • Would
  • Toy

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