Dockerrock – Harmonious/EnergeticRock

Ort: Marias Ballroom, Hamburg-Harburg
Datum: 24. März 2018

Vor gut einem Jahr hörte ich zum ersten Mal von der Hamburger Band Dockerrock. Eine Familie aus dem Stadtteil Wilhelmsburg mit einer gemeinsamen Leidenschaft – handgemachte Rockmusik im Stile der 80er Jahre auf der Bühne zu präsentieren. Aus einer Bierlaune heraus entstand eine ernstzunehmende Rockband. Nachdem die Musiker zwanzig Jahre als reine Cover-Band getingelt sind, wagten sie den nächsten Schritt. Im letzten Jahr veröffentlichten sie das selbstbetitelte Debüt-Album mit eigenen Kompositionen. Und ein Live-Auftritt macht sicherlich mehr Spaß, wenn man als Band auch eigene Songs spielen kann. Und so kam ich der Einladung in den umgebauten Ballroom gern nach. Die Bilder des Abends gibt es auf Flickr.

Für diesen Abend hatten Dockerrock zwei Sets geplant, die nacheinander gespielt werden sollten, von einer kurzen Pause unterbrochen. Kurz nach 21:00 Uhr erklang das Intro, Gefolgt vom ersten eigenen Song “Everything Is Alright”. Insgesamt standen an diesem Abend zehn EIgenkompositionen auf der Setlist. Man merkte dem Quintett den Spaß auf der Bühne förmlich an. Der Mix aus eigenen und Cover-Songs sorgte auch für eine Riesenstimmung vor der Bühne. Egal ob “What’s Up” (4 Non Blonds), “Rebell Yell” (Billy Idol) oder auch der (bisher) einzige deutschsprachige Song der Band (“Für einen Moment”), die Band wurde so richtig abgefeiert.

Kurz vor Schluss gab es auch noch eine Weltpremiere, Mit “Appartment No. 4” wurde ein völlig neuer Song gespielt, der wohl später auf dem zweiten Album zu hören sein wird. Fast schon traditionell endete der reguläre Teil der Show mit “An Tagen wie diesen” (Die Toten Hosen). Selbstredend war das noch nicht das Ende der Show. Die Fans forderten vehement nach mehr. Mit drei AC/DC-Covern verabschiedeten sich Dockerrock von ihren Fans. Und Sängerin Christina zeigte noch einmal vollen stimmlichen Einsatz. Wenn Axl Rose diese Performance hören könnte, würde er sicherlich vor Neid erblassen.

Setlist:

  • Intro
  • Everything Is Alright
  • Barbecue With Good Friends
  • Gimme Gimme Good Lovin’
  • Best Of Both Worlds
  • You
  • Family Power
  • The Boys Of Summer
  • What’s Up
  • Feel My Rhythm
  • The Wicker Man
  • Rebell Yell

Pause

  • Still I’m Sad
  • Keep On Rockin’ Me
  • Für einen Moment
  • Too Late For Tears
  • Whole Lotta Love
  • My Support
  • He Is On Fire
  • Appartment No. 4
  • Play Ball
  • Devil Woman
  • Dockerrock
  • An Tagen wie diesen

Zugabe:

  • Thunderstruck
  • Highway To Hell
  • High Voltage

Das waren fast drei Stunden druckvolle Rockmusik, drei Stunden Spaß. Und alles bei gewohnt hervorragendem Sound. Auch die Lichtshow war äußerst beeindruckend. Die Hamburger haben deutlich gezeigt, dass sie inzwischen weit mehr sind, als nur eine Cover-Band. Mit Dockerrock wird auch in Zukunft zu rechnen sein. Ein großes Dankeschön geht auch an das Team von Marias Ballroom, dass diesen Abend erneut zu einem Erlebnis gemacht haben.

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