Asterise – Twilight Opera

Bewertung: 8,5/10

Man kann trefflich darüber streiten, sind Asterise eine Band oder ein Projekt? So ähnlich geht es mir bei Projekten wie Avantasia oder Ayreon. Auch wenn alle ein relativ stabiles Stamm-Lineup haben, gibt es bei den Mitstreitern viele Veränderungen. Also lege ich mich erneut fest, Asterise sind ein Projekt! Dazu passt, dass auf dem mitgelieferten „Bandphoto“ lediglich Gitarrist und Bassist Bartlomiej Mezynski abgebildet ist. Nach den beiden Alben „Two Worlds“ (2022) und „Tale Of A Wandering Soul“ (2024) folgt nun die EP „Twilight Opera“ mit vier Songs.

Der Titelsong „Twilight Opera“ startet mit Keyboard- und Streicher-Teppichen. Dann setzen die Gitarren und das Schlagzeug ein. Der Gesang klingt zunächst ein wenig kratzig. Aber dann wird es kraftvoll und dabei sehr eingängig. Der längste Song der EP ist sehr abwechslungsreich und zurecht namensgebend. Und wird von einem starken Gitarren-Solo gekrönt. „Eclipse“ rockt von Anfang richtig los. Auch hier werden die harten Riffs von Keyboard-Teppichen unterlegt. Der Gesang ist ein klein wenig ruhiger. Mit „Hope“ folgt eine ruhige Ballade. Der Gesang wird zunächst von klaren Gitarren-Akkorden und Streichern begleitet. Später setzt passend dazu ruhiges Schlagzeugspiel ein und die Streicher drängen sich immer mehr in den Vordergrund. In der Mitte ist ein riesiges Gitarren-Solo zu hören. Erst ganz am Ende wird der balladeske Beriech ein wenig verlassen. Nach einem ruhigen Einstieg wird „On My Way to Heaven“ von harten Riffs bestimmt. Eine starke Midtempo-Hymne. Mit kräftiger Basslinie, wabernder Hammond und erneut filigranem Gitarren-Solo.

Bei „Twilight Opera“ bewegen sich Asterise auf ähnlich hohem Niveau wie auf „Tale Of A Wandering Soul“. Auf dem Promo-Photo kann man Mastermind Bartlomiej Mezynski mit einem Avantasia T-Shirt sehen. Und dieses Vorbild schillert immer wieder durch. Asterise sind auf einem guten Weg, zu den eingangs erwähnten Genre-Größen aufzuschließen.

Asterise – Twilight Opera: https://youtu.be/fNEUh58Yn8M?si=oCdQMy3zZtRudaNQ

Lineup:

Bartlomiej Mezynski – Guitars, Bass
Ariel Perchuk – Keyboards
Slawomir Siwak – Drums
Mike Livas – Vocals
Arnaud Menard – Vocals
Luigi Soranno – Vocals
Sozos Michael – Vocals
Małgorzata Kilar – Guest Violin solo

Label: Inverse Records

VÖ: 16. Januar 2026

Spieldauer: 24:33

Titelliste:

  • Twilight Opera
  • Eclipse
  • Hope
  • On My Way to Heaven

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