Swallow The Sun – When A Shadow Is Forced Into The Light Tour

Ort: headCRASH, Hamburg
Datum: 12. Mai 2019

Auf diese Show bin ich aufmerksam geworden aufgrund ded Tour-Daten einer der Vorbands – Aeonian Sorrow. Aber warum nicht zweimal Doom an einem Abend. Swallow The Sun, der Headliner des Abends, wurden im Jahr 2000 gegründet. Seitdem halten sie konstant die Fahne des Death Doom Metals hoch. Im Januar diesen Jahres erschien das siebte Studio-Album. Auf “When A Shadow Is Forced Into The Light” verarbeitet Gitarrist und Songwriter Juha Raivio den schwersten Schicksalsschlag seines Lebens, den Tod seiner Partnerin. Und mit dem wohl persönlichsten Album ihrer Geschichte ging die Band nun auf ausgedehnte Europa-Tour. Die Bilder des Abends kann man auf Flickr sehen.

Den Abend eröffneten Aeonian Sorrow, die 2015 von der griechischen Sängerin Songwriterin Gogo Melone gegründet wurden. Sie holte sich erfahrene Musiker aus Finnland und Rumänien in die Band. Das erste Lebenszeichen, die Single “Forever Misery” (2017) klang schon sehr beeindruckend. Ein Jahr später erschien das Debüt-Album “Into The Eternity A Moment We Are” – acht Funeral Doom Metal Perlen der Spitzenklasse. Als Support für Swallow the Sun gab es nun die Möglichkeit, mit diesem Album auf Europa-Tournee zu gehen. Passend zum düsteren Sound war das Licht auf der Bühne auch recht spärlich. Tiefer gestimmte Gitarren und das stetige Wechselspiel zwischen abgrundtief bösen Growls und elfenhaftem Klargesang bestimmten den Sound, der schwermütig und träge aus den Boxen tropfte. Ich liebe diese Art Musik.

Setlist:

  • Forever Misery
  • Shadows Mourn
  • Under The Light
  • Memory Of Love
  • Insendia

Ruhige teilweise besinnliche Klänge konnte man im Anschluss von Oceans of Slumber hören. Allerdings weniger doomig. In dem Progressive Metal/Rock, den die Band aus Houston (Texas) zelebrierte, dominierten Klangmalereien aller Instrumente. Auch die barfuß auf der Bühne stehende Sängerin Cammie Gilbert experimentierte immer wieder mit ihrer Stimme. Ich würde den Stil schon fast als Art Rock bezeichnen. Gegründet wurden Oceans of Slumber 2011 und haben in dieser Zeit drei Alben veröffentlicht. Mit Ausnahme des Openers “Sunlight” (“Winter” – 2016) stammten die Songs von der aktuellen Langrille “The Banished Heart” (2018). Zum Schluss forderten einige Fans vehement eine Zugabe. Aber der Zeitplan war eng gesetzt.

Setlist:

  • Sunlight
  • The Decay Of Disregard
  • Fleeting Vigilance
  • At Dawn
  • The Banished Heart
  • Howl Of The Rougarou
  • No Color, No Light

Mit melodischen Death/Doom Metal endete der Abend. Die Finnen Swallow the Sun kamen jedoch nicht ganz an die Langsamkeit von Aeonian Sorrow heran. Sie verbreiteten aber eine ähnlich düster-melancholische Atmosphäre. Das war genau das richtige für eine geplagte Seele. Natürlich präsentierten die Finnen ihr aktuelles Album “When A Shadow Is Forced Into The Light” mit vier Songs. Und bei “Cathedral Walls” (“Emerald Forest And The Blackbird”, 2012) übernahm Gogo Melone den weiblichen Gesangspart. Auf dem Album war da noch Anette Olzon (ex-Nightwish) zu hören. Riesig!

Setlist:

  • When A Shadow Is Forced Into The Light
  • Lost & Catatonic
  • Firelights
  • Cathedral Walls
  • New Moon
  • Upon The Water
  • Stone Wings
  • These Woods Breathe Evil
  • Emerald Forest And The Blackbird
  • Deadly Nightshade
  • Swallow (Horror Pt. 1)

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