Serious Black, Sinbreed, Hammerschmitt–Hamburg 2016

Ort: MarX (in der Markthalle) Hamburg
Termin: 29. September 2016

Zweimal konnte ich Serious Black bisher als Konzert-Opener sehen (Hammerfall 2015 und Kamelot 2015). Nun kamen sie als Headliner nach Hamburg, im Rahmen ihrer Mirrorworld Tour. Mit dabei im Tour-Tross waren Sinbreed und Hammerschmitt. Also Grund genug, um an diesem trüben Herbsttag nach Hamburg zu fahren. Bilder vom Abend gibt es auf Flickr.

HammerschmittPünktlich um 20:00 Uhr starteten Hammerschmitt aus der Bayrischen Landeshauptstadt HammerschmittMünchen. Fast könnte man von einer Familienband sprechen, Sänger Ben und Gitarrist Gernot sind Brüder und gleichzeitig die Neffen von Schlagzeuger Stefan. Das aktuelle Album “Still On Fire”, von dem auch alle Songs auf der Setlist stammten, steht seit etwa einem Monat in den Regalen.. Ganz feiner Hardrock. So mancher Serious Black Fan war vor dem Konzert etwas skeptisch, aber schon mit den ersten Tönen gingen sie voll mit. Genau der richtige Anheizer für den Abend.

Setlist Hammerschmitt

  • Still On Fire
  • Rock Steady
  • Meanstreak
  • One Helluva Night
  • Sanctuary
  • Shout
  • Metalheadz

SinbreedNach einer angenehm kurzen Umbaubaupause erklang das Intro für den Auftritt von Sinbreed. Zunächst machte sich Ernüchterung breit, denn weder Sänger Herbie Langhans (u.a. Avantasia) noch Schlagzeuger SinbreedFrederik Ehmke (Blind Guardian) kamen auf die Bühne. Nick Holleman (voc) und Kevin van den Heiligenberg (dr) gaben ihr Bestes. Die Musiker sorgten mit ihrer Mischung aus Power- und Speed Metal für großartige Stimmung im gut gefüllten aber nicht ausverkauften MarX. Vom aktuellen Album “Master Creator” hatten es drei Songs in die Setlist geschafft.

Setlist Sinbreed

  • Bleed Call
  • To Arms
  • Moonlit Night
  • When Worlds Collide
  • Master Creator
  • On The Run
  • Newborn Tomorrow
  • Book Of Life

Serious BlackDann warteten natürlich alle auf den Headliner Serious Black. Aber zunächst kam Bassist Mario Lorchert zu den Fans im Serious BlackZuschauerraum zu einem kurzen Plausch. Zehn vor zehn hatte das Warten dann ein Ende, nach dem Intro starteten Serious Black mit “Breaking The Surface” vom aktuellen Silberling “Mirrorworld”. Die Setlist war dann eine Mischung aus den beiden bisherigen Alben der Band. Die Musiker waren gut aufeinander eingespielt und hatten einen Riesenspaß auf der Bühne. Serious BlackUnd der übertrug sich selbstverständlich auch auf ihre Fans. Ganz klare Ansage, das ist nicht nur ein Studio-Projekt mit namhaften Musikern. Es steht eine vollwertige Band auf der Bühne, von der man in der Zukunft noch so einiges erwarten kann. Hervorragende Gitarren-Parts, treibendes Schlagzeug und pumpender Bass. Und allem voran die Ausnahmestimme von Urban Breed. Klasse war auch das Schlagzeugsolo von Alex Holzwarth (Rhapsody Of Fire). Selbstverständlich musste die Band auch eine Zugabe geben.

Setlist Serious Black

  • Serious BlackIntro – Breaking The Surface
  • Older And Wiser
  • Castor Skies
  • Setting Fire To The Earth
  • Heartbroken Soul
  • I Seek No Other Life
  • Dying Hearts
  • Sealing My Fate
  • State Of My Despair
  • Mirrorworld
  • Trail Of Murder
  • This Machine Is Broken
  • Drum Solo
  • The Life That You Want
  • As Long As I’m Alive

Zugabe

  • Intro – Temple Of The Sun
  • Akhenaton
  • High And Low
  • Outro (As Daylight Breaks)

Eine Dreiviertelstunde vor Mitternacht war die Show dann vorbei. Das waren drei Stunden hervorragender Power-Metal. Völlig durchgeschwitzt aber zufrieden verließen die 150 – 200 Fans die Location. Bis zum nächsten Mal!

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