Anwynn–Swords & Blood (Review)

a1545571102_16Die belgische Band Anwynn konnte ich bisher zweimal live beim Metal Female Voices erleben. Die EP “Newydd Wawr” und das Album “Forbidden Songs” befinden sich bereits in meinem Besitz. Zwischenzeitlich musste die Band mit diversen Umbesetzungen (u.a. an der Gitarre und am Micro) fertig werden. Die Musiker arbeiteten jedoch unbeirrt weiter. Und nun liegt die neue EP “Swords “ & Blood” als Ergebnis vor. Präsentiert wird eine Mischung aus Symphonic und Death Metal

11312747_873088352728723_4661814257757550546_oNach einem 30-Sekunden Intro startet “Shrine” mit knallenden doomigen Gitarrenriffs und der Sopranstimme von Eline. Growler Bouc fällt mit bitterbösen Death Metal Gegrunze ein. Der Double Bass treibt voran. Der Titelsong “Swords & Blood” startet episch mit Orchesterklängen. Brouce “sing-growlt”. ein melodischer Refrain folgt, in dem die Sängerin in etwas tieferen Tonhöhen unterwegs ist. Ein melodischer Mittelteil, bevor Growls und Doublebass erneut für Death-Metal-Feeling sorgen.

8115977132_ce977a5a72_zDer “Ghost of Stonehenge” kommt dann sehr hymnisch aus den Boxen. Tiefer gestimmte Gitarren und die Keyboards sorgen für die erforderliche Härte während Eline’s Stimme einen Ruhepol bietet. Der Song beginnt mit akustischen Gitarren und genauso klingt er auch aus. “Keratin” startet mit Streichern, bevor harte Gitarrenriffs einsetzen. Auch dieser Song ist wieder sehr melodisch, dazu passend  die erneut gesungenen Growls von Bouc. Gegen Ende wird es dann wieder härter, der Double Bass treibt wieder voran und Bouc steuert erneut seine Growls bei.

Mit “Mists Of The Fortunate” einer wunder schönen Ballade klingt die Scheibe dann aus. E-Piano-Klänge untermalen die klare Stimme von Eline van de Putte. Dazu ganz dezent gesetzte Growls. 8115973891_bce0e6241c_zSpäter setzt dann das Schlagzeug und gibt geruhsam den Takt vor. Bevor dann gegen Ende auch die Gitarren mit schönen Hooklines einsetzen und den Song als Power-Ballade ausklingen lassen.

Die EP ist durchaus anhörenswert. Neben den Death-Metal-Klängen sind auch keltische  und walisische Einflüsse zu hören, die sich dann auch in Texten niederschlagen. Trotz der wohl auch schmerzlichen Umsetzungen zeigt sich die Band gestärkt und kehrt mit einer Urgewalt auf die Metal-Bühne zurück. Das macht Lust auf mehr.

Lineup:

Eline van de Putte – Gesang
Vincent “Bouc” Carton – Growls
Astrid Kaiserman – Keyboards
Kenny Laats – Gitarren
Vincent “Wobi” van Loo – Bass
Frank Loparco – Schlagzeug

Label: Selbstvertrieb

VÖ: 13.06.2015

Spieldauer: 21:42

Titelliste:

Intro
Shrine
Swords & Blood
Ghost Of Stonehenge
Keratin
Mists Of The Fortunate

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