Defender – Titans Of Fire

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,8/10

Defender ist eine der schlagkräftigsten deutschen Bands der New Wave Of Traditional Heavy Metal (NWOTHM)…

Gegründet wurden Defender im Jahr 2016 in Balingen (Baden-Württemberg, Deutschland). Mittlerweile gehören sie zu den führenden Bands der neuen True Metal Szene. Der Sound ist angesiedelt irgendwo zwischen dem rauen Teutonen Metal der späten 80er bis hin zu Speed und Heavy Metal Sound à la Helloween und Running Wild. Die Band absolvierte zahlreiche Live-Auftritte u.a. mit Ross The Boss, Girlschool, Night Demon und Stormwitch. 2019 erschien die EP „Rising High“. Jedoch erst 2025 folgte das Debüt-Album „Dying To Live„. Im November wird das Zweitwerk „Titans Of Fire“ veröffentlicht.

Geräusche, tiefes Blasinstrument und hymnische Einleitung. So startet „Follow The Flame“. Nach knapp anderthalb Minuten geht die Post ab. Geile Melodien, peitschende Riffs – so präsentieren sich Defender beim Auftaktsong. So geht es dann auch bei „Unbeliever“ weiter. Das harmonische Zusammenspiel der beiden Gitarristen ist beeindruckend. Dazu ein Refrain, den man mitsingen muss. Sicherlich ein Höhepunkt bei Live-Auftritten. Dazu ein grandioses Twin-Gitarren-Solo. Der Titelsong „Titans Of Fire“ ist eine großartige Metal-Hymne. Aber auch hier geben Defender Vollgas. „Don’t Play With Evil“ bietet Speed-Metal par excellence. Ohne jedoch auf große Melodie-Bögen zu verzichten, wie man beim Refrain hören kann. „Sinners“ startet hymnisch, aber nur um kurze Zeite später wieder in den Hochgeschwindigkeits-Modus zu wechseln. Sänger Dennis Bauer geht das Tempo mühelos und unaufgeregt mit. Schnelle, ja fast hektisch wirkende Riffs eröffnen „Thunder, Steel & Destiny“. Wie gewohnt treibt das Schlagzeug dabei voran. Mit der besinnlichen Ballade „Sea Of Tears“ gewähren Defender den Hörern und auch sich selbst eine kleine Verschnaufpause. Der Sänger zeigt sich hier von seiner gefühlvollen Seite. Live-Feuerzeug-und-Handyleuchten-Alarm! Und was ist das für ein riesiges Gitarren-Solo. Eine ruhige Bass-Melodie hören wir zu Beginn von „Soulbreaker“. Aber dann preschen die Gitarren wieder los, angetrieben vom Schlagzeugspiel. Das zunächst ruhig startende „Blackout The Sun“ nimmt dann bald Fahrt auf. Erneut gibt es einen Mitsing-Refrain. Das gewohnt starke Gitarren-Solo wird von einigen Glockenschlägen eingeleitet. Der Rausschmeißer „Gods Of Desire“ balladesk. Aber keine Angst, es wird nicht die zweite Ballade, später wird hymnisch, bei hohem Tempo.

Im Vergleich zum Debüt haben sich Defender meines Erachtens stark verbessert. „Titans Of Fire“ ist abwechslungsreicher. Es wirkt nicht brutal auf Highspeed getrimmt. Immer wieder kann man schöne Melodiebögen vernehmen. On top gibt es auch noch eine Ballade.

Defender – Don’t Play With Evil: https://youtu.be/Fh-9f36rQ8Q?si=N26CFs0fihxxi9TO

Lineup:

Dennis Bauer – Vocals, Guitar
Christoph Ott – Guitar
Fabian Bartl – Bass
Hannes Stengel – Drums

Label: Metalapolis Records

VÖ: 06. November 2026

Spieldauer: 44:17

Titelliste:

  • Follow The Flame
  • Unbeliever
  • Titans Of Fire
  • Don‘t Play With Evil
  • Sinners
  • Thunder, Steel & Destiny
  • Sea Of Tears
  • Soulbreaker
  • Blackout The Sun
  • Gods Of Desire
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