Ström – Mer Ström Åt Folket

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8,4/10

Was ich bei meinem Review des selbstbetiteltem Debüt-Albums nur vermuten konnte, steht nun im aktuellen Pressetext, Ström wurden im Jahr 2019 gegründet. Dem 2022er Debüt folgte zwei Jahre später „En Orkan På Vår Sida“. Diese ging irgendwie an mir vorbei. Somit ist das für Oktober geplante „Mer Ström Åt Folket“ bereits das dritte Album der schwedischen Hard Rocker. Und der Tradition folgend, sind die Texte erneut in der Muttersprache der Band abgefasst. Und da es bisher nur einen Besetzungswechsel gab (Adam Butler ist der neue Mann am Bass), kann man davon ausgehen, dass Ström eine eingespielte Truppe ist. Beste Voraussetzungen also für ein weiteres hochkarätiges Werk.

Schon der Opener „Mer Strom At Folket“ zeigt, dass Ström an ihrem musikalischen Konzept nichts, bzw. nicht viel geändert haben. Rifflastig im Stile von AC/DC, D-A-D und anderen Hard Rock Bands. Und selbstverständlich gehört dazu auch die Reibeisen-Stimme von Zdravko Zizmond. Und beim Twin-Gitarren-Solo zeigen die Schweden, dass sie gute Gitarristen in ihren Reihen habe. Mit spitzen Schreien startet „Guld & Prima“. Was folgt feinster Hard Rock. Auch hier wieder geprägt von den Riffs der beiden Gitarristen. Harte, aber durchaus melodische Riffs eröffnen „Froken Raket“. Dieser Song ist schneller als die beiden zuvor. Gitarren und Schlagzeug sind dabei die treibenden Kräfte, die das Raketenmädchen antreiben. Und mit einem Mitgröl-Refrain. Und dann wird es ruhiger mit dem rhythmischen „Det Sager Boom!“. Mit großartigen Gitarren-Melodien und -Soli. „En Gang Ar Ingen Gang“ (deutsch: Einmal ist keinmal) startet mit einigen Gitarren-Stakkatos. Dan sorgen die beiden Gitarristen für ein Riffgewitter. Zdravko Zizmond von seinen Mitstreitern mit einem melodischen Satzgesang begleitet. Das darauf folgende „Rocken Lever“ beweist „Der Rock Lebt“. Dafür sorgen natürlich auch Ström mit ihren Rock’n’Roll. Erneut mit einem einfach gehaltenen und eingängigen Refrain, denn auch nicht schwedisch sprechende Fans schnell mitsingen können. Mit „Mamma Sa“ wechseln wir wieder in den Hochgeschwindigkeits-Bereich. Der Sänger klingt noch eine Spur kratziger und wird von Schlagzeuger Tomas Salonen angepeitscht. „Din Tid Kommer“ startet mit einer Basslinie, später setzen Gitarren-Riffs ein. Der Bass steht aber weiter im Vordergrund. Auch mit den beiden abschließenden Songs „Salut“ und „Det Ar Okej“ liefern die Schweden ihren mitreißenden Hard Rock ab.

„Mehr STRÖM für das Volk! Immer!“ Diesen Slogan kann man im Pressetext lesen. Und genau das liefern Ström auf ihrem dritten Album ab. Kompromisslosen Hard Rock. Konsequent gehen die Schweden ihren Weg weiter, den sie vor vier Jahren mit ihrem Debüt eingeschlagen haben.

Ström – Fröken Raket: https://youtu.be/0c8p95Culic?si=KvR69h7KZXnulOAs

Lineup:

Zdravko Zizmond – Lead Vocals
Calle Sjöqvist – Guitar, Backing Vocals
Johan Siljedahl – Guitar, Backing Vocals
Tomas Salonen – Drums, Backing Vocals
Adam Butler – Bass Guitar

Label: Black Lodge Records

VÖ: 02. Oktober 2026

Spieldauer: 35:00

Titelliste:

  • Mer Strom At Folket
  • Guld & Prima
  • Froken Raket
  • Det Sager Boom!
  • En Gang Ar Ingen Gang
  • Rocken Lever
  • Mamma Sa
  • Din Tid Kommer
  • Salut
  • Det Ar Okej
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