Spillage – Phase Four

spillage - phase four album artBewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 7/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,6/10

2013 gründete Gitarrist Tony Spillman in Chicago Spillage, zunächst als musikalisches Projekt. So zumindest steht es Pressetext. Auf Encyclopaedia Metallum findet man jedoch 2007 als Gründungsjahr. Aber das Projekt entwickelte sich zu einer stabilen Rockband. Die Mitglieder kannten sich größtenteils seit ihrer Kindheit. Aber egal, wann die Band gegründet wurde, das selbstbetitelte Debüt-Album wurde 2015 veröffentlicht. Nach einem Live-Album zwei Jahre später erschienen 2019 und 2021 die nächsten beiden. Und dieser Zweijahres-Rhythmus wurde beibehalten. In diesem Jahr wurde das vierte Studio-Album „Phase Four“ veröffentlicht. 

spillage press photo 300dpi„Intro / Phase Four“ ist Intro und erster Song in einem. Ja so etwas gibt es auch. OK, auf den Intro-Teil hätte ich gut und gern verzichten können. Aber nach ca. 50 Sekunden geht es dann los. Bratende Gitarren und eine Hammond bestimmen den Song. Ein alles in allem eher ruhiger Song, der die Stimme von Elvin Rodriguez gut zur Geltung bringt. Aber dann bei „Nail Biter“ nehmen die US Boys Fahrt auf. „Love And Alchemy“ ist dann wieder von der ruhigen Sorte, getragene Melodie-Führung. Später sind dann erneut schwermetallische Riffs zu hören.  Und immer wieder die Hammond, was doch irgendwie an die genannten Referenzen Uríah Heep und Deep Purple erinnert, allerdings nicht ganz mit deren Härte. „Demon, I“ schließt sich stilistisch nahtlos an. Hier tritt die Orgel wieder mehr in den Vordergrund. Auch bei „Rise Of Machines“ fühlt man sich wie auf einer Zeitreise in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Nach dem Midtempo-Riff-Monster „Nothing To See“ (mit Bruce Franklin von Trouble als Background Sänger) wird es mit „The Eleventh Hour“ wieder etwas schneller. Vor allem dank den Riffs und der Schlagzeugarbeit. Der Schlusssong „Again“ ist dann sehr rhythmisch und von akzentuiertem Schlagzeug geprägt. Balladesk angelegt.

„Phase Four“ ist ein sehr gutes Album. Der Sound ist verwurzelt im Hard Rock der achtziger Jahre. Obwohl die Härte von Bands wie Deep Purple oder Uriah Heep nicht ganz erreicht wird, erinnert Sound häufig an die genannten Vorbilder, vor allem auch dank der stets präsenten Orgel-Passagen. Lediglich mit dem Album Cover kann ich mich nicht so recht anfreunden. Wer diesen Hard Rock Retro-Sound mag, sollte Spillage und deren Alben durchaus sein Ohr leihen.

Spillage – Phase Four Nail Biter: https://youtu.be/K2n9sQ43SmE

Lineup:

Chris Martins – Drums
Tony Spillman – Guitars
Nick Bozidarevic – Guitars
Paul Rau – Keyboards
Billy McGuffey – Bass
Elvin Rodriguez – Vocals

Label: Qumran Records

VÖ: 08. September 2023

Spieldauer: 41:35

Titelliste:

  • Intro / Phase Four
  • Nail Biter
  • Love and Alchemy –
  • Demon, I
  • Rise of Machines
  • Nothing To See
  • The Eleventh Hour
  • Again

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