The Iron Maidens in Hamburg 2019

Ort: Kronensaal, Hamburg
Datum: 16. April 2019

Fast exakt drei Jahre ist es her, da gastierten die Iron Maidens aus Kalifornien zuletzt in Hamburg. Die Markthalle war seinerzeit recht gefüllt und die Mädels sorgten für eine riesige Stimmung. Zum Schluss haben die Musikerinnen zugesagt, erneut nach Hamburg zu kommen. Also kehrten 2019 sie zurück. Veranstaltungsort war dieses Mal der Kronensaal im Kulturpalast Hamburg Billstedt. War es die Lage am Stadtrand, der Wochentag oder die Urlaubswoche vor Ostern? Wie auch immer, obwohl kleiner als die Markthalle war die Location leider nicht ausverkauft. Aber für einen Dienstagabend war das jedoch OK. Die Bilder des Abends kann man auf Flickr sehen.

Traditionsgemäß starteten die Iron Maidens ihre Show mit dem Ufo-Intro “Doctor Doctor”. Songs wie “22 Acacia Avenue”, “The Number Of The Beast” oder auch “Hallowed By The Name” waren natürlich gesetzt und wurden von den Fans textsicher mitgesungen. Aber neben den großem Iron Maidens Hits wurden auch immer mal wieder Songs eingestreut, die man sonst nicht ganz so häufig hört (“Murders In The Rue Morgue”, “Die With Your Boots On”). Bei “The Trooper” kam Sängerin Kirsten Rosenberg in roter Uniform-Jacke eine britische Fahne schwenkend auf die Bühne, genau wie beim Original Bruce Dickinson. Stilecht hatte auch Maskottchen Eddie wieder mehrere Auftritte, mit verschiedenen Masken.

Immer wieder glänzten die beiden Gitarristinnen Courtney Cox und Nikki Stringfield mit ausgedehnten Gitarrensoli. Perfekt war auch das Zusammenspiel der beiden. Die Basslinien von Wanda Ortiz standen denen des Iron Maiden Bandchefs in nichts nach. Und die Schlagzeugerin Linda McDonald sorgte für einen ordentlichen Drive. Etwas mehr als anderthalb Stunden spielten die Iron Maiden Fans auf der Bühne für die Iron Maiden Fans vor der Bühne. Mit dem bereits erwähnten “Hallowed By The Name” sowie dem Klassiker “Run To The Hills” endete die Show.

Wie 2016 spielten die Iron Maidens auch in diesem Jahr ausschließlich Maiden Songs, die vor der Jahrtausendwende veröffentlicht worden. Auch von kleineren technischen Problemen ließ sich das Quintett aus der Stadt der Engel nicht beeindrucken. Leider war der Sound im Kronensaal nicht ganz optimal. Zumindest in den vorderen Reihen war der Gesang etwas zu leise. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht wieder drei Jahre auf die nächste Show warten müssen.

Setlist:

  • Intro (Doctor Doctor)
  • Invaders / Wraithchild
  • Die With Your Boots On
  • Infinite Dreams
  • Wasted Years
  • 22 Acacia Avenue
  • The Trooper
  • The Duellists
  • The Number Of The Beast
  • The Clansman
  • Murders In The Rue Morgue
  • Phantom Of The Opera
  • Caught Somewhere In Time
  • Hallowed By The Name

Zugabe

  • Run To The Hills
  • Outro

Besetzung:

Kirsten Rosenberg (a.k.a. Bruce Chickinson) – Gesang
Linda McDonald (a.k.a. Nikki McBurrain) – Schlagzeug
Wanda Ortiz (a.k.a. Steph Harris) – Bass
Courtney Cox (a.k.a. Adriana Smith) – Gitarre
Nikki Stringfield (a.k.a. Davina Murray) – Gitarre

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