Rhenium – Rise Above The Sea (Review)

coverRhenium ist eine One Woman Band. Die in England lebende italienische Musikerin Cristina Pucci hat dieses Projekt im Jahre 2014 aus der Taufe gehoben. Sie schreibt alle Songs selbst, spielt alle Instrumente ein und singt. Lediglich für Live-Auftritte arbeitet sie mit Gastmusikern zusammen. Im März diesen Jahres erschien ihre Debut-EP “Rise Above The Sea”.

Man kann sich streiten, ob ein Intro bei 23 Minuten Spielzeit Sinn macht. Die EP startet zumindest mit sphärischen Keyboard-Klängen. 12646786_445103405695857_6592313297556058894_oUnd von Keyboards wird auch bei den folgenden Songs intensiv Gebrauch gemacht. Das passt sehr gut zur Stimme von Cristina Pucci. So zu hören in “Nobody Can Hear Me”. Die Songs sind häufig balladesk oder im Midtempo-Bereich angelegt. Das Keyboard scheint dann auch das Lieblingsinstrument der Musikerin zu sein. Von den Gitarren sind häufig nur rhythmische Soundwände zu hören. Dass es auch anders geht, kann man u.a. in “Once Again” hören. Ein schönes, melodisches und ruhiges Gitarren-Solo ist am Ende des Songs zu hören. Mit dem Titelsong klingt die EP dann aus. Hier wird ein wenig das Tempo angehoben, Chorusse sind zu hören, dazu gibt es ordentliche Gitarrenriffs. Für mich ist das der beste Song der EP.

Das Experiment One Woman Symphonic Metal Band ist teilweise geglückt. Ein angenehm klingender Gesang wird durch Keyboard-Teppiche unterlegt. Die Gitarren setzen punktuell Akzente, sowohl als Lead- als auch als Rhythmus-Gitarre. Lediglich das Schlagzeugspiel klingt des Öfteren uninspiriert und erinnert an Drum-Computer. Vielleicht sollte Cristina bei weiteren Aufnahmen den einen oder anderen Musiker-Kollegen ins Studio einladen. Und ich vermisse härter und schneller gespielte Songs, damit man auch wirklich von Metal sprechen kann.

Album-Trailer: https://youtu.be/3T0abYTTMFk

Lineup:

Cristina Pucci – Gesang, Gitarre, Bass, Keyboard, Schlagzeug

Label: Selbstvertrieb

VÖ: 27.03.2016

Spieldauer: 23:06

Titelliste:

  • Drowning (Intro)
  • Nobody Can Hear Me
  • More Than Words Could Say
  • Watching over Me
  • Once Again
  • Rise Above the Sea 

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