Mental Circus–selbst-betiteltes Debut-Album

1457683_622393431132021_393096007_nDie junge belgische Band Mental Circus veröffentlichte im Mai diesen Jahres ihr selbst-betiteltes Debut-Album. Gegründet wurde Mental Circus von Lead-Sängerin Sanne Marico im Jahr 2012.

Schon im Intro zeigen die sechs BelgierInnen in welchen Gefilden sich ihre Musik bewegt. Kraftvoller Metal. Das setzt sich beim nächsten Song “Lethal Empathy” fort. Double Bass, tiefer gestimmte Gitarren dazu die einzigartige Stimme von Frontlady Sanne Marico, die sich in keine Schublade einordnen lässt. Auf der Facebook-Seite steht zwar Gothic Metal, aber da ist mehr. Zum einen fehlt hier der Wechsel-Gesang ála die Schöne und das Biest zum anderen ist die Tonlage deutlich tiefer angelegt.

Es gibt auch ruhigere Töne. Eindrucksvolles Beispiel “Pierrot”. Nur Sängerin und Klavier. In diesem Song hört man auch das große Vorbild von Sanne Marico –> Amy Lee von Evanescence. Da wird man erinnert an My Immortal – live nur Amy am Flügel.  Wahnsinn, für mich eines der Highlights des Albums. Aber dann geht es weiter geradeaus hart und rockig weiter.

Weitere Anspieltipps die Ballade “Heads Counting”, das epische “Shards of You”, das straight rockende “More To You” oder der Headbanger “Into The Depth Of Night”. Viele der Songs haben durchaus Hitpotential.

Mental Circus legen hier ein äußerst gelungenes Debut-Album. Abwechslungsreiches Songwriting, die facettenreiche Stimme von Sanne Marico, die aus meiner Sicht ihr großes Vorbild Amy Lee stimmlich bei Weitem übertrifft. Eine moderne druckvolle Produktion und gelungene Arrangements runden das Erstlingswerk ab. Die Musiker aus Belgien treten in große Fußstapfen, aber sie tun das äußerst eindrucksvoll! Ich zumindest bin auf die weitere Entwicklung der Band gespannt und warte auf die Möglichkeit den Sechser live zu erleben.

Noch eine kleine Randnotiz. Auf dem 11. Metal Female Voices Fest im belgischen Wieze, hatte ich die große Freude Sanne Marico persönlich zu treffen. Eine nette junge Frau, deren Augen leuchteten, wenn sie von ihrem großen Vorbild sprach. Ich fände es Klasse, wenn sie im nächsten Jahr mit ihrer Band dort auf der Bühne stehen würde.

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