Ibridoma – Sangue Innocente

Bewertung: 8/10

Ibridoma wurden im März 2001 gegründet In Morrovalle (Region Marken, Italien) und waren von Anfang an das geistige Kind von Alessandro Morroni (Drums) und Christian Bartolacci (Vocals). Später nahm die Band an mehreren Musikwettbewerben teil und gewann 2004 den ersten Preis beim „Rock Around the Road“-Festival. Infolgedessen begann die Band eigene Songs zu schreiben. Ein Jahr später erschien die EP „Lady Of Darkness“. Nach der EP „Page 26“ erschien 2010 das erste abendfüllende selbstbetitelte Album. Bis 2022 wurden sechs Studio-Alben veröffentlicht. Im September folgte dann „Sangue Innocente“.

Mit dem ersten Takt von „Realize“ treiben die Gitarren gnadenlos voran. Der Gesang von Christian Bartolacci ist zuerst etwas gewöhnungsbedürftig. Aber die Eingewöhnung doch recht schnell. Auch bei „Childhood Denied“ knallen die Riffs von Anfang, werden jedoch beim Gesang ein klein wenig zurückgenommen. Auch wenn es zeitweise ein wenig thrashig wirkt, domminieren später doch die schönen Melodien. Der Text des Titelsongs „Sangue Innocente“ ist in der Landesprache der Musiker abgefasst. Erneut wechseln sich harte Riffs und schöne Melodien ab. Und weiter geht es mit der Mischung aus melodischem Metal mit einigen Thrash Metal Passagen, egal ob bei „The Gambler“, „Occhi Vuoti“, „A.I.“ oder auch „Sing In The Sky“. Hier gibt es nur eine Stoßrichtung. Treibendes Schlagzeug, schnelle Riffs und schneller, teils hektischer Gesang. Und doch wird immer wieder der eine oder andere Melodiebogen eingeworfen. Eine kleine Ausnahme bildet da wohl die italienischsprachige Hymne „The Other Side“. Hier wird noch mehr auf Melodie gelegt. Und der geradlinige Rocker „Sole Freddo“. Den Schluss bildet mit „Ho Dimenticato“ ein weiterer Song in der Muttersprache der Musiker. Und, oh Wunder, es handelt sich bis zur Mitte um ein große Akustik-Ballade. Später werden ruhige Riffs hinzugefügt. Dazu gibt es riesiges eingängiges Gitarren-Solo.

Mit „Sangue Innocente“ haben Ibridoma ein gelungenes Album abgeliefert. Zumeist bewegen sich die Songs irgendwo zwischen Thrash und vor allem melodischem Heavy Metal. Aber vor allem mit dem letzten Song beweisen die Italiener, dass sie auch mehr können als nur loszupowern.

Ibridoma (Feat. Giacomo Voli) – Sangue innocente: https://youtu.be/BfY-TPQX75k?si=4neDnuBWprvkGSRO

Lineup:

Christian Bartolacci – Vocals
Marco Vitali – Lead and Rhythm Guitar
Andrea Marresi – Rhythm Guitar
Leonardo Ciccarelli – Bass
Alessandro Morroni – Drums

Label: Punishment 18 Records

VÖ: 25. September 2026

Spieldauer: 41:43

Titelliste:

  • Realize
  • Childhood Denied
  • Sangue Innocente
  • The Gambler
  • Sole Freddo
  • The Other Side
  • Occhi Vuoti
  • A.I.
  • Sing In The Sky
  • Ho Dimenticato
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