Ian Highhill – A Hymn Among Gravestones

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,8/10

Er ist bekannt in der Heavy Metal Szene, der aus Finnland stammende Sänger, Multi-Instrumentalist, Songwriter und Produzent Ian Highhill. Er war Sänger der finnischen Power Metal Band Astralion, die sich offensichtlich in 2024 aufgelöst hat. Seit 2020 oder 2021 wandelt er auf Solopfaden. Nach dem Debüt „Man in White“ und dem 2024er Longplayer „Gallows“ ist das dritte Album „A Hymn Among Gravestones“ fertiggestellt. Erneut hat er das Album allein aufgenommen und produziert. Er tritt aber mit seiner Band auch live auf.

Wie bei einem richtigen Sturm geht es bei „In The Eye Of The Storm“ so richtig ab. Obwohl in dessen Auge eigentlich Windstille, sprich Ruhe herrschen sollte, dominieren hier Riffs und schnelle Gitarren-Licks. Der Titelsong „A Hymn Among Gravestones“ klingt sehr majestätisch. Dezent gesetzte Riffs und ruhiger Gesang. Im Hintergrund setzen Orgel-Klänge melodische Akzente. Das i-Tüpfelchen ist ein ausgefeiltes Gitarren-Solo. Aber schon bei „In The Name Of Greed“ ist es mit der Ruhe vorbei. Hart, laut, rockig. Im Mittelteil hält die Orgel wieder ein Zwiegespräch mit den Gitarren. „The Oath Breaker“ wird zeitweise geprägt von mal majestätisch klingenden, mal wummernden Riffs. Mmmhh unter dem Song-Titel „Wild Winds“ hätte ich alles Mögliche erwartet, aber keine besinnliche Piano-Ballade. Zusätzlich sorgen Keyboard-Teppiche für viel Epik. Der Meister zaubert ein weiteres Klasse Gitarren-Solo aus dem Hut. Völlig anders klingt dann „The Guardians“. Es wird richtig losgerockt und kraftvoll gesungen. Die Riffs sind omnipräsent. Und selbstverständlich gibt es auch wieder filigrane Gitarren-Melodien auf die Ohren. Bei der Hymne „Insomnia“ stampfen dann getragene Riffs, später hört man den ruhigen Gesang begleitet von ebenfalls ruhigen Gitarren-Akkorden. Die Gitarren in „Death Sentence“ sorgen für eine Tempo-Verschärfung, egal ob Riffs oder melodieführend. Im Kontrast dazu stehen einige ruhige Passagen, bevor die Solo-Gitarre losballert. Der Wechsel zwischen schnellen und mehr ruhigen Songs setzt sich auch bei „Deal With The Devil“ fort. Zwischen den stampfenden Riffs ist hin und wieder eine Bass-Linie zu hören. Über weite Strecken unterlegen Keyboards den Song. Die Hymne „King Of Ashes“ wird von rhythmischem Schlagzeug eingeleitet. Später besticht das ruhige Zusammenspiel von Schlagzeug und Gitarre. 

Erneut ist es Ian Highhill gelungen, ein starkes Metal-Album zu veröffentlichen. „A Hymn Among Gravestones“ bewegt sich auf ähnlich hohem Niveau wie „Gallows“. Seinerzeit schrieb ich, man „kann man zeitlos schönen Hard Rock genießen“. Das gilt auch für das aktuelle Werk. Abwechslungsreiches Songwriting wird durch die musikalischen Fähigkeiten von Ian Highhill hervorragend umgesetzt.

Lineup (Album):

Ian Highhill – Vocals, All Instruments

Lineup (Live):

Ian Highhill – Vocals
Jens Kewin – Guitar, Backing Vocals
Krister Lundell – Bass, Backing Vocals
Matt Shreck – Drums

Label: Selbstrelease

VÖ: 13. Februar 2026

Spieldauer: 40:44

Titelliste:

  • In The Eye Of The Storm
  • A Hymn Amongst Gravestones
  • In The Name Of Greed
  • The Oath Breaker
  • Wild Winds
  • The Guardians
  • Insomnia
  • Death Sentence
  • Deal With The Devil
  • King Of Ashes

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