Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 10/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 9,2/10
Vandor sind eine Power Metal aus der schwedischen Metropole Göteborg und wurden im Jahr 2015 gegründet. Das Debüt-Album „In The Land Of Vandor“ erschien 2019. Bereits zwei Jahre später folgte „On A Moonlit Night„. So richtig konnte mich das Album nicht überzeugen. Zusätzlich wurde eine Vielzahl von Singles veröffentlicht. Seit Ende Januar steht „The Ember Eye Part 2: The Portal Of Truth“ in den Plattenläden. „The Ember Eye Part 2:“? In der Diskographie der Band konnte ich keinen ersten Teil finden. Wie es zu diesem Album-Titel kommt, bleibt vorerst wohl das Geheimnis der Schweden.
Mit der vorab ausgekoppelten Single „Turn To The Light“ startet das Album. Einige Reviewer sprechen von einem melancholischen Einstieg. Dies kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Das Drumming sorgt für eine hohe Schlagzahl. Auch der kraftvolle Gesang von Gitarrist Vide Bjerde ist keineswegs melancholisch. Aber jeder hört auch andere Nuancen lässt die Musik anders auf sich wirken. Mit „Another Life“ folgte sofort eine erste Hymne. Auch hier wird teilweise hohes Tempo vorgelegt. Vor allem der mehrstimmige Gesang kann beeindrucken. Und natürlich das Gitarren-Solo im „Duett“ mit den Keyboards. „Why Do I Remember Me“ wird angetrieben von Double Bass Attacken, die von Synthies unterlegt werden. Diese leiten auch kurz die nächste Hymne „Portal Of Truth“ ein und sind auch später immer wieder präsent. Bei „Disease“ übernimmt der zweite Gitarrist Jack L. Stroem den Gesangs-Part. Das ist ein richtiger Power Metal Banger, bei dem Schlagzeuger Viktor Hakan seine Mitstreiter regelrecht antreibt. Das Instrumentalstück „The Unhinged Shadow“ wird zunächst vom Schlagzeugspiel und etwas später einsetzenden Chorussen geprägt. Später wechseln sich Gitarren und Synthies in der Melodieführung ab. Bevor die Hymne „Last One Of My Kind“ den Sound wieder in epischere Gefilde führt. Jack L. Stroem übernimmt ein zweites Mal den Lead-Gesang. Bei der von Synthies und dominierten Einleitung und dem ruhigen Gesang bei „Further From The Light“ glaubt man zunächst eine besinnliche Ballade zu hören. Aber das ist nur ein Zwischenspiel, eine Überleitung zur nächsten Metal-Hymne „One With The Night“. Und ganz zum Schluss kommt sie, die von Gewittergrollen eingeleitete majestätische Power-Ballade „Storm In My Heart“, mit wunderschönen musikalischen Harmonien. und einer grandiosen Orgel-Passage.
Auf der CD soll es noch drei weitere Songs als exklusiven Bonus geben. Aber allein die mir vorliegenden zehn Tracks sind eine Sternstunde des melodischen Power Metal. Alla regulären Songs haben Hitpotential und werden durch Instrumental und Zwischenspiel sehr gut ergänzt. Eine deutliche Steigerung zum Vorgänger, vor allem gesanglich.
Vandor – Turn To The Light: https://youtu.be/6snWy0qhntE?si=IG1w7XJo5WFB4U77
Lineup:
Vide Bjerde – Lead Vocals, Guitar
Alve Bjerde – Bass, Backing Vocals
Jack L. Stroem – Lead Guitar, backing vocals, Lead Vocals on Disease & Last One of My Kind
Viktor Hakan – Drums
Johannes Skyblazer – Synthesizer
Label: DragonForged Records
VÖ: 30. Januar 2026
Spieldauer: 42:54
Titelliste:
- Turn To The Light
- Another Life
- Why Do I Remember Me?
- Portal Of Truth
- Disease
- The Unhinged Shadow
- Last One Of My Kind
- Further From The Light
- One With The Night
- Storm In My Heart
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