Assignment – With The End Comes Silence

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,8/10

Die Progressive Power Metal Band Assignment stammt aus Gütersloh (Nordrein-Westfalen, Deutschland). Und spielen seit 1994. Zunächst hatten sie sich offensichtlich dem Death/Thrash Metal zugewandt. Und dieser war auf dem 1996er Demo „Thoughts Without Previous Knowledge“ zu hören (Quelle Encyclopaedia Metallum). Aber auf ihren Alben spielten sie bereits progressiven Power Metal. Davon zeugt auch der Titel des Debüt-Albums „Progressive Changes“. Bis 2020 folgten vier weitere Alben. Nach einigen Singles und EPs ist nun die Zeit bereit für das nächste abendfüllende Werk „With The End Comes Silence“. Für dieses Album konnten einige Gäste gewonnen werden – Thomas Vikström (u.a. Therion, ex-Candlemass – Backing Vocals), Marco Ahrens (Poverty’s No Crime – Guitar) und Simone Mularoni (DGM – Guitar).

Das Video zum Opener „Fallen“ diente zugleich auch Alben-Ankündigung. Und bot somit einen kurzen Ausblick, auf das, was da auf die Metal-Welt zukommt. Kraftvoller melodischer Power Metal mit einem herausragenden Sänger (Diego Valdez). Und so geht es weiter. Nach einer kurzen Gitarren-Einleitung wummern auch bei „Nothing To Say“ die Gitarren – melodisch und im Midtempo-Bereich. Daran ändert auch das ausgefeilte Gitarren-Solo nichts. Bei der Ballade „Beyond Recognition“ wird der argentinische Sänger Diego Valdez zunächst von einem e-Piano begleitet. Aber keine Angst, wir hören dann eine großartige Power-Ballade. Gegen Ende wird der balladeske Bereich zeitweise verlassen. An Industrial erinnernde Sounds leiten „Those Words“ ein, jedoch nur kurz, die harten Riffs sorgen für eine leicht Tempo-Verschärfung. „The Tower“ ist dann wieder ruhiger. Nach balladeskem Beginn gleicht sich der Song dem Grundtempo des Albums an. Erneut zaubert Goran Panić ein starkes Gitarren-Solo hervor. „Selling My Soul“ ist dann die zweite Power-Ballade. Neben harten Gitarren wird der Sänger von Piano und Streichern begleitet. Oder sollte man besser Halb-Ballade sagen, da es ab der Mitte deutlich härter wird. Mit „Call For Heaven“ powern Assignment von Anfang an los. Bei „Angel Of Berlin“ wird das Tempo richtig hoch gehalten. Einer der härtesten Songs, ohne jedoch den melodischen Anteil zu vernachlässigen. Gekrönt wird das Ganze durch einen mehrstimmig gesungenen Chorus mit anschließendem Gitarren-Solo. Kurz vor Schluss folgte der Titelsong „With The End Comes Silence“. Erneut gibt es einen balladenähnlichen Einstieg, bevor es episch und hymnisch wird. Der letzte reguläre Song „The Curtain Falls“ WIrd noch einmal geprägt von harten Gitarren-Riffs und druckvollem Schlagzeug. Und der Bonus-Track „Endlessly“ gehört für mich zu den Höhepunkten des Albums. Als Duett-Partnerin von Diego Valdez hören wir die ebenfalls aus Argentinien stammende Sängerin Maria Ledi Jose Pot. Ein würdiger Abschluss.

„With The End Comes Silence“ ist ein äußerst gelungenes Power Metal Album. Auch nach mehr als dreißig Jahren im Musik-Business und sechs abendfüllenden Alben klingen Assignment frisch. Man hört den Musikern regelrecht den Spaß an, den sie mit Ihrer Musik haben. Und den sie auf ihre Fans übertragen wollen. 

Assignment – Fallen: https://youtu.be/BJB5_FJdfmQ?si=9-kzyeBCVHeUJY2_

Lineup:

Diego Valdez – Vocals
Goran Panić – Guitars
Heiko Spaarmann – Bass
Michael Kolar – Drums

Label: Massacre Records

VÖ: 06. Februar 2026

Spieldauer: 01:09:23

Titelliste:

  • Fallen
  • Nothing To Say
  • Beyond Recognition
  • Those Words
  • The Tower
  • Selling My Soul
  • Call For Heaven
  • Angel Of Berlin
  • With The End Comes Silence
  • The Curtain Falls
  • Endlessly (Bonus Track)

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