Valiant Sentinel – Neverealm

Bewertung
Album (40%): 8/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 8,4/10

Valiant Sentinel wurden 2018 vom griechischen Gitarristen und Songwriter Dimitris Skodras gegründet. Das selbstbetitelte Debüt Album wurde 2022 veröffentlicht. Darauf konnten sie illustre Gastsänger vorweisen – Fabio Lione (Rhapsody of Fire, Angra) und Tim “Ripper” Owens (Judas Priest, Iced Earth). Auch auf „Neveralm“ kann man mit Zak Stevens (Savatage, Circle II Circle) und Laura Guldemond (Burning Witches) hochkarätige Gäste hören. Valiant Sentinel musizieren in der Tradition klassischer Power Metal Bands. Diese Konstellation sollte eigentlich Garant für einen großartigen Hörgenuss sein.

Ohne Vorrede startet das Album mit „War In Heaven“. Sänger Veandok wechselt zwischen leicht kratzig und cleaner Rock-Stimme. Auch der eine oder andere Scream ist zu hören. Angetrieben wird er und seine Mitmusiker von Schlagzeuger Frederik Ehmke. So wird auch das Gitarren-Solo sehr schnell gespielt. Beim Titelsong „Neverealm“ erhält Veandok Unterstützung von Burning Witches Frontröhre Laura Guldemond. Und sie zeigt, dass mit der hektischen Geschwindigkeit keine Probleme hat. Sie schreit sich förmlich die Seele aus dem Leib. Und erneut hören wir ein schnell gespieltes Solo von Saitenhexer Dimitris Skodras. Nach so viel musikalischer Urgewalt lassen es Valiant Sentinel bei „Mirkwood Forest“ zunächst deutlich ruhiger angehen. Auch später ist der Sound schaumgebremst, aber kaum weniger hart gespielt. „The Underdark“ startet zunächst als besinnliche Ballade. Aber wirklich ruhig können die Griechen offensichtlich. Später wird diese Metal-Hymne hin und wieder von Schlagzeug angetrieben. Aber es gibt auch immer wieder besinnliche Passagen. Diese stetigen Melodie- und Rhythmus-Wechsel sorgen für einen starken progressiven Einschlag. Aber es gibt doch tatsächliche eine akustische Ballade, auch wenn „To Mend The Ring“ nur eineinviertel Minuten kurz ist. Gleich im Anschluss ist mit „Elden Lord“ eine weitere große Metal-Hymne zu hören. Angereichert mit dem einen oder anderen Ausreißer in Richtung Speed Metal. Bei der zweiten Ballade „Come What May“ wird Sänger Veandok lediglich von akustischen Gitarren begleitet. Dann ist Zak Stevens bei „Arch Nemesis“ Duett-Partner. Rhythmisches Schlagzeug und melodische Hooklines dominieren diese Power Metal Hymne. Der Rausschmeißer „The Battle Of Hornburg“ hat dann erneut eine leichte Progressiv-Schlagseite (wie bereits „The Underdark“).

Zunächst konnte man glauben, „Neverealm“ wäre ein Speed Metal-Album. Aber dann beweisen Valiant Sentinel, dass sie deutlich mehr können. Hymnen, harte Rock-Songs, Balladen und Progressiver Rock wechseln sich ab. Ein Album, dass man sich immer wieder anhören kann.

Valiant Sentinel – „War In Heaven“: https://youtu.be/Z8sR_Pe0ivM?si=1FVxDWhh6XN-qSFA

Lineup:

Veandok aka Giannis Georganos – Vocals
Dimitris Skodras – Guitars, Keys
Panos Manikas – Bass
Frederik Ehmke – Drums

Label: Theogonia Records

VÖ: 16. Januar 2026

Spieldauer: 46:25

Titelliste:

  • War In Heaven
  • Neverealm (feat. Laura Guldemond)
  • Mirkwood Forest
  • The Underdark
  • To Mend The Ring
  • Elden Lord
  • Come What May
  • Arch Nemesis (feat. Zak Stevens)
  • The Battle Of Hornburg

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