Hyperion – Cybergenesis

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8,4/10

Hyperion wurden 2015 von Schlagzeuger Jason Beghelli und Gitarrist Davide Cotti in Bologna, der Hauptstadt der norditalienischen Region Emilia-Romagna, gegründet. Ziel war, klassischen Heavy Metal, in der Tradition von Bands wie Metal Church, frühen Queensrÿche oder auch Judas Priest zu spielen. Allerdings sollte dabei eine persönliche Note einfließen. Das Debüt „Dangerous Days“ wurde 2017 veröffentlicht. Drei Jahre später erschien „Into The Maelstrom“. Wegen der Covid-Pandemie konnten sie die Songs jedoch nicht live präsentieren. Ein Jahr später kam es zu einem Wendepunkt. Mehrere Mitglieder verließen die Band und mussten ersetzt werden. Es dauerte dann einige Zeit, bis das neue Lineup an neuem Material arbeiten konnte. Das Ergebnis „Cybergenesis“ kann man sich ab Anfang des nächsten Jahres anhören.

Nach einem kurzen Gitarren-Vorspiel legen die Italiener mit „Deafening“ richtig schnell los. Sänger Max Morelli wird von schnellen Riffs und voran galoppierendem Schlagzeug angetrieben. Es werden jedoch auch ruhigere Phasen eingebaut. Mit dem Gitarren-Solo wird dann wieder in den Hochgeschwindigkeits-Bereich gewechselt. „Rewire, Rebuild“ startet zwar ruhig und melodisch, ist aber kaum weniger schnell als der Vorgänger. So geht es dann auch bei „Yet We Still Fight“ weiter. Trotz allen Tempos sind auch stets schöne Melodien zu hören. Der Gesang wechselt zwischen kratzig und hohen Screams.  Dahingegen wirkt „The Shackles Of Chronitus“ fast schon „schaumgebremst“. An der Härte des Schlagzeugs und der Saiten-Instrumente ändert sich hingegen nur wenig. Bei „Blood Over Chrome“ glaubt man, dass Hyperion nun eine Verschnaufpause einlegen. Weit gefehlt, nur das Song-Intro ist balladesk. Auch danach wird das hohe schweißtreibende Tempo beibehalten. Egal ob „Grain Of Sand“, „Rhizome Rider“ – die Twin Gitarren und auch das Schlagzeug treiben immer wieder an. Da bietet zumindest die Hymne „The Whole Of Time“ eine kleine, aber sehr willkommene Abwechslung. Obwohl auch hier nicht auf eine Passage hohen Tempo verzichtet wird.

Hyperion halten die Traditionen der eingangs genannten Bands aufrecht. Allerdings waren diese auch bekannt für ihre großen Balladen. Solche sucht man auf „Cybergenesis“ leider vergeblich. Das die Musiker dies durchaus könnten, zeigen sie bei der einen oder anderen Song-Einleitung. 

Hyperion – Deafening: https://youtu.be/U57MUq5Bf8A?si=Vn0VA0hhJYzp_7CB

Lineup:

Davide Cotti – Guitars
Francesco Madonna – Drums
Max Morelli – Vocals
Simone Cauli – Bass
Francis Dipasquale – Guitars

Label: Fighter Records

VÖ: 15. Januar 2026

Spieldauer: 39:17

Titelliste:

  • Deafening
  • Rewire, Rebuild
  • Yet We Still Fight
  • The Shackles Of Chronitus
  • Blood Over Chrome
  • Grain Of Sand
  • Rhizome Rider
  • The Whole Of Time

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