Kamelot, ReVamp, Tellus Requiem – Hamburg 2013

Der 11.11. ist für viele ein recht närrischer Tag. Doch damit hab’ ich nun gar nichts am Hut. Dann lieber schwarzes T-Shirt anziehen und ein paar Stunden schwermetallische Beschallung genießen. An diesem trüben und kühlen Montag Abend, war das Angebot erstaunlich groß, in der o2 World spielten Volbeat und Iced Earth, in der Markthalle Soilwork. Und außerdem hatten die Fußballer des FC St. Pauli ein Heimspiel am Millerntor. Aber keine dieser Locations war das Ziel an diesem Abend, sondern das Knust. Double Headliner-Show von Kamelot und ReVamp (mit der neuen Nightwish-Sängerin Floor Jansen) mit dem Opener Tellus Requiem. Zusätzlich hatte ich VIP-Tickets für ein Meet and Greet mit Kamelot. Und zur Krönung: Das erste größere Konzert, bei dem ich als Photograph akkreditiert war. Die Voraussetzungen für einen tollen Abend waren also gegeben.

Auf der Internetseite wurde die Anfangszeit von 21:00 auf 20:00 Uhr geändert (ja, klar bei drei Bands). Das Meet and Greet sollte um 18:00 Uhr beginnen, das war der Plan. Gegen halb sechs waren wir am Knust. An der Eingangstür hang ein Zettel, VIP-Treff um 19:30 Uhr. Ärgerlich. Mit dem ersten Glühwein des kommenden Winters hielten wir uns warm. Gegen halb Acht ging’s dann los, erst Autogrammstunde (oder neu-deutsch Signing Session) und anschließend ein Photoshooting mit der Band.

IMG_0820Mit Spannung betraten wir dann den “Saal” Immerhin ist die Bühne des Knust, na ja vorsichtig ausgedrückt, nicht die größte. Für eine Band wie Kamelot eigentlich zu klein. Allein das Schlagzeug nahm schon eine großen Teil der Bühne eine. Als Ersatz war ein kleiner “Catwalk” in den Zuschauerbereich hineingebet. Eine Absperrung vor der Bühne gab es nicht. Ansonsten wäre der Platz für die Fans ja noch mehr beschnitten worden. Trotz aller Einschränkungen musste man allerdings feststellen, dass selbst die verminderte Zuschauerkapazität des Knust nicht ausgeschöpft wurde. Aber vergessen wir nicht, es war Montag, 11.11. und es gab diverse andere Veranstaltungen.

Den Abend eröffneten gegen 20:30 Uhr Tellus Requiem, eine norwegische Power Metal Band. Eine halbe Stunde druckvoller skandinavischer Metal. Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele gute Metal-Bands aus Skandinavien kommen. Und durchaus in unterschiedlichen Stilrichtungen!

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Nach kurzer Umbaupause, gab die neue Frontfrau von Nightwish ihre Visitenkarte in Hamburg ab. Floor Jansen mit ihrer Band ReVamp. Ich hatte das Vergnügen, Sängerin und Band bereits wenige Wochen vorher auf dem Metal Female Voices Fest in Belgien zu erleben. Im Knust aber mit einem kürzerem Auftritt. Bei Revamp dominiert die härtere Gangart der Marke After Forever. Hier kann Floor ihre stimmlichen Möglichkeiten voll ausreizen. Auch vor Growls schreckt sie dabei nicht zurück. Ein starker und energiegeladener Auftritt.

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Nach einer etwas längeren Umbaupause starteten Kamelot mit Torn und Ghost Opera. Bisher habe ich zwei Auftritte von Kamelot mit Roy Khan erlebt. Deshalb war ich natürlich gespannt auf den Auftritt von Tommy Karevik. Und er konnte mich voll und ganz überzeugen. Die älteren Songs kamen sehr gut rüber, die Stimme von Tommy passt einfach. Sicherlich das Auftreten auf der Bühne ist ein völlig anderes, aber man merkte jederzeit den Spaß, den er und die gesamte Band hatten. Gitarrist und Bandchef Thomas Youngblood war die Spielfreude förmlich anzusehen. Auch Gastsängerin  Alissa White-Gluz konnte auf ganzer Linie überzeugen. Tja, aber dann kam es leider so wie es wegen der verspäteten Anfangszeit kommen musste. Wir mussten das Konzert leider vor dem Zugabenteil verlassen, da wir zur U-Bahn mussten. So verpassten wir die beiden Höhepunkte des Abends, den Gastauftritt von Floor Jansen und das abschließende “March of Mephisto”. Wirklich sehr schade. Beim nächsten Auftritt von Kamelot sind wir garantiert wieder dabei. Dann hoffe ich aber auf eine bessere Zeitplanung, so dass  wir bis zum Schluss bleiben können.

Setlist:
Torn
Ghost Opera
The Great Pandemonium
Veritas
Center of the Universe
Soul Society
Song for Jolee
Rule the World
Drum Solo
When the Lights are Down
Sacrimony (Angel of Afterlife)
Eden
Echo My Confession
Don’t You Cry
Keyboard Solo
Forever
Encore:
Bass Solo
Karma The Haunting (Somewhere in Time)(with Floor Jansen)
March of Mephisto Continuum
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