Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 8/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8,4/10
Die Heavy/Power Metal Band Tomorrow’s Outlook wurde 2007 in Sørvik (Nordnorwegen) gegründet. Die Vision war von Anfang an klar – klassischer 80er Jahre Metal, modern produziert mit einem eigenen unverwechselbaren Stil. Die Inspirationen für das Songwriting erhalten die Musiker aus den majestätischen Landschaften des arktischen Norwegens. Nach „34613“ (2012) und „A Voice Unheard“ (2018) ist das kommende „Black Waves“ erst das dritte Album der Band.
„Eventide“ startet mit schnellen Gitarren-Riffs. Das ändert sich auch bei den Melodien nur wenig. Tony Johannessen singt mit hoher Stimme. Akustische Gitarren leiten dann „Oceans Of Sadness“ ein. Aber der balladeske Bereich wird schnell verlassen und es ist eine Metal Hymne zu hören, mit schönen Gitarren-Melodien. „Black Hearts And Roses In Snow“ ist dann deutlich härter. Schlagzeug und Gitarren treiben den Song voran. Der Titelsong „Black Waves“ ist die nächste teilweise erhaben klingende, teilweise schnell gespielte Power Metal Hymne. Krachende Gitarren gibt es zunächst bei „Silver Ghost“. Später wird es rhythmisch, wofür Schlagzeug und Gitarren-Riffs sorgen. Im riff-getriebenen „Wait For The Sun“ ist der Gesang nicht ganz so hoch. Zum wiederholten Male werden Gitarren-Soli eingeworfen. Neben einigen kurzen Soli folgt im zweiten Teil ein längeres und hochkarätiges. „Lament Of The Damned“ wird getrieben von schnellem Schlagzeugspiel mit extensiven Double Bass Einsatz und galoppierenden Riffs. Tony Johannessen schwingt sich in den hohen Tonbereich auf. Trotzdem kommt der Gesang sauber rüber. Schlagzeug und Bass dominieren zunächst in „When Falls The Axe“. Der Sänger zeigt erneut die Wandelbarkeit seiner Stimme und wechselt zwischen dunklem Timbre und hohen Screams. Kurz vor Schluss folgt mit „The Monument“ eine weitere schnell gespielte Power Metal Hymne. Vor allem beim Solo gehen die beiden Gitarristen ein sehr hohes Tempo. Anhand des Titels konnte man es fast vermuten. Der Schlusssong „The Calm“ ist eine besinnliche Power-Ballade.
Mit „Black Waves“ haben Tomorrow’s Outlook ein sehr gutes Album veröffentlicht. Das ist melodischer Heavy-/Power-Metal vom Feinsten. Offensichtlich haben sich die Musiker von den arktischen Landschaften richtig gut inspirieren lassen. Die oben genannte Vision ist in vollem Umfang in Erfüllung gegangen.
Tomorrow’s Outlook – Lament Of The Damned: https://youtu.be/QbfKHBTc91g?si=nbuuk_I9fLP83aea
Lineup:
Tony Johannessen – Vocals
Øystein Kvile Hanssen – Guitars
Valentino Francavilla – Guitars
Andreas Stenseth – Bass
Tobias Øymo Solbakk – Drums
Trond Nicolaisen – Management, Co-songwriter, Creative director
Label: Battlegod Productions
VÖ: 27. März 2026
Spieldauer: 54:01
Titelliste:
- Eventide
- Oceans of Sadness
- Black Hearts and Roses in Snow
- Black Waves
- Silver Ghost
- Wait For The Sun
- Lament of the Damned
- When Falls The Axe
- The Monument
- The Still (Aria cover)
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