Timeless Rage – My Kingdom Come

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 9/10
Songwriting (40%): 8/10
ø: 8,6/10

Obwohl Timeless Rage bereits im Jahr 2012 gegründet wurden ist „My Kingdom Come“ erst das zweite Studio-Album der Band aus Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg). Auf der Encyclopaedia Metallum kann man jedoch sehen, dass die Band offensichtlich eine zweijährige Pause eingelegt hat. Ein Jahr nach der Gründung wurde die EP „Forecast“ veröffentlicht. Bis zum Debüt „Untold“ gingen weitere neun Jahre ins Land. Der Pressetext spricht von einer „unverwechselbaren Mischung aus eingängigem Power Metal, detailreichem Melodic Metal, symphonischen Einflüssen und düsteren, mystischen Klangfarben„. 

Das Album startet mit dem Titelsong „My Kingdom Come“, einer großen Metal-Hymne. Neuzugang Sänger Nicolaj Ruhnow kann mit seiner kraftvollen und klaren Stimme voll überzeugen. Und mit „The Seed Of Fear“ folgt auch gleich die nächste Hymne, mit einigen symphonischen Elementen. Gegen Ende dominieren kurzzeitig Gitarre und Keyboard. „The Devil’s Masquerade“ sit ein eingängiger Power Metal Song. Bei dem Schlagzeuger Klaus Buchfink aufs Gas-Pedal tritt. Mit Kampfgeräuschen startet „Conquistadores“. Später bestimmt ein stampfender Rhythmus und viele Keyboard-Passagen. Die Krönung ist ein ruhiges und melodisches Gitarren-Solo im Mittelteil. Der Gesang in „Moonbite Serenade“ klingt sehr pathetisch. Stampfendes Schlagzeug wird von Anna Keil mit Keyboard Teppichen unterlegt. „A Vampire’s Legacy“ wird von klaren Gitarren und gesprochenen Worten eingeleitet. Dann peitschen Double Bass und Keyboards voran. „Regrets“ ist ein kurzes balladeskes Zwischenspiel. Der zwischen hohen und tiefen Tönen variierende Gesang wird lediglich von akustischen Gitarren begleitet. Daran schließt mit „The Enemy Is You“ die nächste Hymne an, angetrieben von Schlagzeug und Keyboards. Bei Beginn von „We All Shall Fall“ glaubt man zunächst eine Power-Ballade zu hören. Aber dann zieht das Tempo an. Also kraftvoller Power Metal anstatt Power Ballade. Auch der Schlusssong „The Pale Death“ geht in diese Richtung. 

Mit „My Kingdom Come“ haben Timeless Rage ein sehr gutes Metal Album produziert. Der Umschreibung des Sounds im Pressetext kann ich vollinhaltlich zustimmen. Der Hörer wird von Anfang bis Ende von dem frischen Sound gefesselt.

Timeless Rage – Moonbite Serenade: https://youtu.be/1t1cSXsdGcU?si=wpzVTtvopD1u0ql_

Lineup:

Nicolaj Ruhnow – Vocals
Christian Pirch – Guitar
Michael Benk – Guitar
Anna Keil – Keyboard
Daniel Wengle – Bass
Klaus Buchfink – Drums

Label: Metalapolis Records

VÖ: 27. März 2026

Spieldauer: 45:52

Titelliste:

  • My Kingdom Come
  • The Seed of Fear
  • The Devil’s Masquerade
  • Conquistadores
  • Moonbite Serenade
  • A Vampire’s Legacy
  • Regrets
  • The Enemy Is You
  • We All Shall Fall
  • The Pale Death

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