White Skies – Shouting At The Hurricane

Bewertung
Album (40%): 9/10
Cover-Art (20%): 9/10
Songwriting (40%): 9/10
ø: 9/10

Obwohl White Skies erst im Jahr 2020 gegründet wurden, sind es keine Newcomer. Sänger Mick White ist bereits seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts in der britischen Melodic Hard Rock Szene aktiv. Er sang schon bei Bands wie Samson, mit der er u.a. Iron Maiden auf ihrer „Somewhere in Time“-Tour supportete. Oder auch bei First Strike. Aber auch die anderen Band-Mitglieder können auf langjährige Erfahrungen zurückblicken. Nach dem 2022er Debüt „Black Tide“ ist „Shouting At The Hurricane“ das zweite Album der Band.

Mit „If This Is It (Get Ready)“ rocken die Briten gleich richtig los. Man fühlt sich versetzt in die großen Zeiten des AOR Stadion Rock. Schöne Melodien, herausragender, leicht kratzig wirkender Gesang und viel Spielfreude. „88 Crash“ ist nicht zu verwechseln mit dem Suzi Quatro Hit „48 Crash“ von 1973. Statt beinhartem Hard Rock hören wir auch hier AOR. Ein wenig ruhiger als der Auftakt, mit prägnanten Riffs.  Dazu wabert die Hammond. Und ein starkes Gitarren-Solo ist zu hören. „Money To Burn“ ist ein wahres Riffmonster, mit vielen schönen Melodien. Da muss man einfach mit dem Kopf mit wippen, oder sein Haupthaar schwingen. Es versteht sich von selbst, dass auch hier in großes Gitarren-Solo zelebriert wird. „I Can’t Make This Alone“ ist eine beschauliche Ballade. Und lädt zum Träumen ein. Der Gesang ist passend dazu auch weniger kratzig. Schnell, laut und hart, so kommt „The Girl’s In Love“ daher. Schlagzeuger Daz Lamberton treibt seine Bandkollegen an. Donner und Regen leiten „Shouting At The Hurricane“ passenderweise ein. Ansonsten ist nicht allzu viel von einem Hurrikan zu spüren. Ruhiger und eingängiger melodischer Rock mit „dubdudu“-Passagen. Da ist „Those Days“ schon ein wenig schneller und vor allem rhythmischer. Dazu gibt es einen eingängigen Refrain, den man schnell mitsingen kann. „One Life“ ist eine weitere Ballade. Sänger Mick White wird hier zunächst von einer akustischen Gitarre begleitet. Später kommen e-Piano und Tamburin hinzu. Aber auch die elektrischen Gitarren und das Schlagzeug dürfen nicht fehlen. Erneut wird man inspiriert die Augen zu schließen und zu träumen. „Righteous Zone“ beendet abrupt jegliche Träume. Ein geradliniger Rock-Song mit einem Mitsing-Refrain. Piano und Streicher prägen dann „Control“. Eine Mixture aus Ballade und epischer Hymne. „So Sweet“ wirkt entgegen dem Titel überhaupt nicht klebrig. Stattdessen wird munter losgerockt. Zum Schluss erschallen wieder sanfte Töne bei „Kissed The Rain“. 

„Shouting At The Hurricane“ ist ein bunter Strauß zeitlos schöner AOR-Songs. Mit diesem Sound haben Bands der achtziger Jahre große Stadien gefüllt. epische Hymnen, harte, aber melodische Rock-Songs und wunderschöne Balladen wechseln sich ab. Für den geneigten Hörer ist es Reise zurück in diese großartigen Zeiten. Für die Musiker ist sicherlich eine Reminiszenz an ihre musikalischen Wurzeln.

Lineup:

Mick White – Vocals, Backing Vocals
Ray Callcut – Guitar, Backing Vocals
Pete Lakin – Keyboard, Backing Vocals
Rob Naylor – Bass, Backing Vocals
Daz Lamberton – Drums, Backing Vocals

Guest:

Jake T. White – Backing Vocals on 88 Crash and Money To Burn

Label: Metalapolis Records

VÖ: 27. März 2026

Spieldauer: 53:10

Titelliste:

  • If This Is It (Get Ready)
  • 88 Crash
  • Money To Burn
  • I Can’t Make This Alone
  • The Girl’s In Love
  • Shouting At The Hurricane
  • Those Days
  • One Life
  • Righteous Zone
  • Control
  • So Sweet
  • I Kissed The Rain

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